Iran bestätigt Militärkooperation mit Russland während US-Israel-Operation.
Russland und Iran: Was über die militärische Zusammenarbeit bekannt ist
Nach Angaben von TSN.ua: Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hat die militärische Kooperation mit Russland während einer Militäroperation der USA und Israels im Nahen Osten bestätigt. Araghchi betonte, dass diese Zusammenarbeit keineswegs neu sei, sondern bereits seit längerer Zeit bestehe und Unterstützung in verschiedenen Bereichen umfasse. Diese Allianz zwischen Moskau und Teheran verschärft die ohnehin angespannte Lage in der Region weiter.
Laut Araghchi ist die militärische Partnerschaft zwischen dem Iran und Russland nichts Ungewöhnliches.
„Das ist kein Geheimnis. Sie bestand in der Vergangenheit, sie existiert heute und wird auch in Zukunft fortgesetzt werden“, unterstrich der Minister. Er führte aus, dass Russland dem Iran in vielen Aspekten Hilfe leiste, ohne jedoch ins Detail zu gehen.
Bislang ist nicht bestätigt, dass der russische Geheimdienst dem Iran bei der Ortung US-amerikanischer Militärobjekte hilft. Unterdessen zeigt ein Drohnenangriff in Kuwait, bei dem sechs US-Soldaten getötet wurden, die zunehmende Eskalation. Am 28. Februar 2023 starteten die USA und Israel eine Militäroperation gegen den Iran. Nur wenige Tage später, am 6. März 2023, führte der russische Präsident Wladimir Putin ein Telefonat mit dem iranischen Präsidenten Masud Peseschkian.
Araghchi äußerte zudem die Überzeugung, dass der Iran eine mögliche Bodeninvasion der USA nicht fürchte. Eine solche Operation wäre aus seiner Sicht eine Katastrophe für die amerikanische Seite. Die militärische Kooperation zwischen Teheran und Moskau bleibt somit ein zentraler Grund für die Besorgnis westlicher Staaten.
Geopolitische Auswirkungen
Die militärische Zusammenarbeit zwischen Russland und dem Iran unterstreicht die wachsenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, die ernsthafte Folgen für die internationale Sicherheit haben könnten. Die Versuche der USA und Israels, den iranischen Einfluss in der Region einzudämmen, treffen auf den Widerstand Teherans und die Unterstützung Moskaus. Diese Konstellation birgt ein erhebliches Eskalationspotenzial und nährt in westlichen Hauptstädten die Befürchtung vor einem offenen militärischen Konflikt.
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