Stromausfall legt U-Bahnen in Kiew und Charkiw lahm.

Stromausfall legt U-Bahnen in Kiew und Charkiw lahm
Stromausfall legt U-Bahnen in Kiew und Charkiw lahm

Kompletter Ausfall des öffentlichen Nahverkehrs in der ukrainischen Hauptstadt

Nach Angaben von TSN.ua: Am 31. Januar 2023 kam es in Kiew zu einem massiven Zusammenbruch des öffentlichen Verkehrssystems. Der gesamte U-Bahn-Verkehr auf allen drei Linien der Metro Kiew musste eingestellt werden, nachdem es zu Problemen mit der Stromversorgung gekommen war. Der Bürgermeister der Stadt, Vitali Klitschko, bestätigte die Meldungen über Notabschaltungen in der Stromversorgung. Dieser Vorfall verdeutlicht die anhaltende Belastung der kritischen Infrastruktur in der Ukraine.

Die landesweiten Notabschaltungen am Morgen des 31. Januar führten zum Stopp der Metro. Auf der 400-kV-Hochspannungsleitung 'Isaktscha - Vulkanesti - MGRES' wurde ein kritisches Absinken der Spannung registriert. Igor Fesik teilte mit, dass derzeit an einer Lösung für die unzureichende Netzspannung gearbeitet werde.

Folgen auch in anderen Metropolen spürbar

Nicht nur in Kiew, sondern auch in Charkiw standen die U-Bahn-Züge still. Vitali Klitschko erklärte, der Betrieb sei aufgrund zu niedriger Netzspannung unterbrochen worden. Die unterirdischen Stationen können jedoch weiterhin als Schutzräume genutzt werden.

In der Hauptstadt traten zudem in verschiedenen Stadtteilen Probleme mit der Wasserversorgung und der Fernwärme auf. Die Lage in der Metro von Charkiw sorgte ebenfalls für Besorgnis bei der Bevölkerung.

Der landesweite Stromausfall, der die U-Bahnen in Kiew und Charkiw lahmlegte, offenbart die Anfälligkeit der Energieinfrastruktur unter extremen Belastungen. Er unterstreicht, wie entscheidend eine stabile Stromversorgung für den öffentlichen Verkehr ist – besonders in Kriegszeiten und während einer Energiekrise.

Die lokalen Behörden und Energieversorger sind nun gefordert, Maßnahmen zur Verbesserung der Situation zu ergreifen und künftige Vorfälle dieser Art zu verhindern.


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