Das Ende des 'Handelsvisums': Welche Alternative die EU für den ukrainischen Export vorbereitet.
Die Europäische Kommission bestätigt, dass sie die autonomen Handelsmaßnahmen für die Ukraine nach dem 5. Juni nicht verlängern wird, aber einen reibungslosen Übergang zu einem neuen Handelssystem sicherstellen wird. Dies teilte der Sprecher der Europäischen Kommission, Olof Gill, mit. Er betonte auch, dass alle Details zur Handelsliberalisierung zwischen der Ukraine und der EU in einem Freihandelsabkommen festgelegt werden. Obwohl keine konkreten Fristen für den Beginn des Prozesses genannt wurden, werde er 'bald' und 'in strukturierter Weise eingeführt, um keinen Raum für Zweifel zu lassen'. Ziel der Europäischen Kommission ist es, den bilateralen Handel mit der Ukraine in das europäische Gesamtsystem zu integrieren.
Die Regierung der Ukraine arbeitete zusammen mit der Europäischen Kommission daran, eine Rückkehr zum vorherigen Handelsregime zu vermeiden. Dies erklärte Ministerpräsident Denys Schmyhal und fügte hinzu, dass die EU das 'Handelsvisum' bis 2025 verlängern sollte. Es sei daran erinnert, dass der Rat der EU die Fortsetzung des Präferenzhandels mit der Ukraine bis zum 5. Juni 2025 genehmigte.
Lesen Sie auch
- Warum die EU-Beitrittsversprechen ukrainischer Regierungschefs für 2027 nicht eingelöst wurden
- EU startet erste Verhandlungsrunde mit Kiew: Was das für den Beitritt bedeutet
- 920 Millionen Euro von der EU für den Winter: Schmyhal beziffert weiteren Finanzbedarf der Ukraine
- Ukrainische Abgeordnete erhalten eine Gehaltserhöhung von 8.000 bis 9.000 Hryvnias: Das verdienen sie jetzt
- Gehälter im Mai: Ukrainischer Premier Schmyhal verdient knapp 129.000 Griwna
- Vier Stufen der Energieunabhängigkeit: Das neue Programm der Ukraine im Überblick

