Lwiw bereitet sich auf Blackouts vor: Die Stadt testet alternative Energieversorgung.
Nach Angaben von inkorr.com: Am 11. Oktober begann in Lwiw die gleichzeitige Überprüfung aller Ressourcen der Stadt für alternative Wasser-, Stromversorgung und Heizung. Die Stadtverwaltung warnte die Bewohner vor möglichen Unannehmlichkeiten. Dies berichtete der Bürgermeister von Lwiw, Andrij Sadovyi.
Überprüfung der Ressourcen in Lwiw
Der Winter könnte schwierig werden, und das wurde während der letzten Nacht in Kiew offensichtlich. Deshalb wechselt Lwiw am 11. Oktober in den Testmodus. Wir müssen alle unsere Ressourcen, Mechanismen, Bereitstellung und Effizienz überprüfen. Obwohl wir dies früher jedes Jahr taten, geschieht diese Überprüfung zum ersten Mal gleichzeitig in der gesamten Stadt, - sagte Sadovyi.
Im Rahmen der Überprüfung werden die Verkehrsampeln vom Hauptstromnetz getrennt und auf alternative Stromversorgung umgeschaltet, um im Falle eines Blackouts sicherzustellen, dass sie funktionieren. Einige Schulen und Krankenhäuser wechseln bereits auf feste Brennstoffkessel, um die Heizung ohne Stromversorgung zu gewährleisten.
Die Stadtverwaltung hat auch die Überprüfung aller Öfen in den Häusern organisiert und bereitet Ressourcen für ein effektives Arbeiten von Lwiw unter möglichen Krisensituationen vor.
Wir erinnern daran, dass in der Nacht zum 10. Oktober erneut ein Angriff der Russischen Föderation auf Objekte der Energieinfrastruktur der Ukraine stattfand. Präsident Volodymyr Zelenskyi berichtete, dass das ukrainische Energiesystem von mehr als 450 Drohnen und drei Dutzend Raketen attackiert wurde.
Außenminister Andrij Sybiga rief internationale Partner auf, auf die russischen Angriffe auf kritische zivilen Infrastruktur der Ukraine zu reagieren.
Daher begann am 11. Oktober in Lwiw eine wichtige Überprüfung der Ressourcen zur Gewährleistung alternativer Wasser-, Stromversorgung und Heizung. Dies ist eine Antwort auf die letzten Bedrohungen seitens Russlands und eine Vorbereitung auf mögliche Krisensituationen. Die Stadtverwaltung stellt die Sicherheit der Bewohner und die Stabilität der städtischen Dienste in der Winterzeit an erste Stelle.
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