Marija Burmaka spricht über den Tod ihres Bruders im Krieg und die staatlichen Leistungen für seine Familie.
Der Tod von Swjatoslaw Burmaka
Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainische Volkskünstlerin Marija Burmaka hat bekannt gegeben, dass ihr jüngerer Bruder Swjatoslaw gestorben ist. Er war 43 Jahre alt, hinterlässt zwei Kinder und fiel im Dienst der ukrainischen Streitkräfte. Swjatoslaw starb Anfang 2024, nachdem er von der Front zurückgekehrt war. Die staatliche Unterstützung für die Familie setzte allerdings erst zwei Jahre später ein.
Swjatoslaw war aktiv an Kampfhandlungen beteiligt. Nach seinem Tod beantragte die Familie Hilfen, die jedoch erst mit Verzögerung gewährt wurden. Dazu erklärte Marija Burmaka:
'Nach zwei Jahren hat die Familie dann bestimmte Zahlungen erhalten. Mein Bruder war Frontkämpfer, aber er starb erst, nachdem er aus dem Krieg zurück war. Er ist auf dem Friedhof in Bortnytschi auf der Heldenallee bestattet.' - Marija Burmaka
Sie betonte zudem, dass die finanzielle Hilfe zwar bescheiden sei, die Familie aber dennoch etwas bekommen habe:
'Die Kinder haben auch kostenlosen Kindergartenplatz, Verpflegung und so weiter. Es gibt also schon eine gewisse staatliche Unterstützung. Und wie gering sie auch sein mag, ich bin dankbar dafür.' - Marija Burmaka
Warum Hinterbliebene mehr brauchen
Der Fall von Swjatoslaw Burmaka zeigt, wie dringend Familien gefallener Soldaten in der Ukraine auf Hilfe angewiesen sind – besonders in einem langen Krieg. Zwar flossen die ersten Zahlungen erst nach zwei Jahren, doch das Beispiel von Marija Burmaka macht deutlich, wie kompliziert der Zugang zu diesen Leistungen ist. Es verdeutlicht auch, dass die Systeme der sozialen Absicherung grundlegend überarbeitet werden müssen.
Kostenlose Bildung und Verpflegung für die Kinder sind wichtig, dürfen aber nicht die einzige Form der Unterstützung sein. Familien, die einen Angehörigen verloren haben, brauchen umfassende Hilfe – nicht nur punktuelle Vergünstigungen.
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