Rubio bezweifelt Russlands Verhandlungsbereitschaft.
Auftritt auf der Münchner Sicherheitskonferenz
Nach Angaben von Novyny.live: Bei der Münchner Sicherheitskonferenz am 14. Februar 2023 äußerte sich der US-Außenminister Marco Rubio skeptisch über die Ernsthaftigkeit Russlands, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Er betonte, dass die USA weiterhin an einem Friedensprozess für die Region arbeiten. Trotz der schwierigen Lage gebe es Fortschritte in der militärischen Koordination, da sich Militärbeamte erstmals auf technischer Ebene getroffen hätten.
„Wir haben Fortschritte darin erzielt, dass sich zumindest auf technischer Ebene erstmals seit Kriegsbeginn Militärbeamte getroffen haben. Am Dienstag wird es weitere Treffen geben, dann allerdings mit einer anderen Personengruppe“, so Rubio.
Neue Sanktionen und Unterstützung für Kiew
Im Rahmen der trilateralen Gespräche zwischen Russland, den USA und der Ukraine kündigte Rubio weitere Sanktionen gegen russisches Öl an. Diese Maßnahmen sind Teil der US-Strategie, die wirtschaftlichen Ressourcen des Aggressors zu beschneiden und gleichzeitig die Ukraine zu unterstützen.
- Die USA haben zusätzliche Sanktionen gegen russisches Öl verhängt.
- In Gesprächen mit Indien habe man sich verpflichtet, den Kauf russischen Öls einzustellen.
Diese Schritte sind Teil einer breiteren US-Strategie zur Unterstützung der Ukraine, die auch Waffenlieferungen umfasst. Das fortgesetzte PURL-Programm trägt ebenfalls zu den amerikanischen Sicherheitsbemühungen für die Ukraine bei. Die Lage in der Region bleibt angespannt, und der weitere Verlauf der Verhandlungen wird richtungsweisend sein.
Rubios Aussagen spiegeln die anhaltenden Bemühungen Washingtons wider, die Ukraine zu stützen und gleichzeitig Druck auf Moskau auszuüben. Die neuen Sanktionen zeigen den Willen, die wirtschaftlichen Möglichkeiten Russlands weiter einzuengen. Die angekündigten weiteren technischen Treffen von Militärexperten könnten ein wichtiger Schritt sein, um die Koordination zwischen den Partnern zu verbessern und möglicherweise die Grundlage für künftige Friedensgespräche zu schaffen.
Lesen Sie auch
- Neues EU-Sanktionspaket gegen Russland: Was sich für Ölpreise und Banken ändert
- Moskau bedroht Getreideexport: Kiew ruft UN-Sicherheitsrat an
- Wirtschaftliche Eigeninteressen bremsen EU-Sanktionen gegen Russland
- 35-minütiges Gespräch in Manila: Rubio und Lawrow tauschen sich über Ukraine-Krieg aus
- Lettland stoppt Importe aus Russland und Belarus: Diese Waren sind betroffen
- Täglich tausendfach: Vize-Premier bezeichnet russische Cyberangriffe auf Polen als hybriden Krieg

