Mezova im Krieg: Wie eine Gemeinde zwischen Evakuierung und Wiederaufbau steht.
Die Lage in der Gemeinde Mezova
Nach Angaben von TSN.ua: Die Gemeinde Mezova, die an der Grenze zwischen den Regionen Dnipropetrowsk und Donezk liegt, ist durch ständige Beschüsse zu einem aktiven Kampfgebiet geworden. Infolgedessen wurde der Großteil der etwa 20.000 Einwohner der Siedlung nach Dnipro evakuiert. Um den Menschen dort weiterhin Verwaltungsdienstleistungen anbieten zu können, wurde in Dnipro ein spezielles Zentrum mit dem Namen 'Mezova-Hub' eingerichtet.
Gegenwärtig sind noch etwa 1200 Menschen auf dem Gemeindegebiet verblieben, von denen 500 direkt in Mezova selbst leben. Die Lage in der Ortschaft wird durch tägliche Angriffe weiter verschärft. In Nowopidhorodnje beispielsweise steht aufgrund der Beschüsse kein einziges Haus mehr unbeschädigt.
Wie der Einwohner Anatolij Kobachewskyj schildert: 'Meine Frau hatte eine hypertensive Krise, sie ist zuckerkrank, und es war eine Insulin-Krise. Es flogen Lenkflugkörper, es flogen Drohnen. Wäre ich noch ein, zwei Tage dort bei ihr geblieben, wäre sie dort gestorben.'
Laut Wolodymyr Sraschewskyj sind es 'FPV-Drohnen, 'Blitz'-Raketen und dann auch 'Schahid'-Drohnen. Und besonders großen Schaden richten die gelenkten Fliegerbomben an. Das Gebiet wird täglich beschossen, wir zählen bis zu 20 Einschläge.' Im neu geschaffenen Hub in Dnipro stehen Computer, Drucker und Kameras bereit, um den Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, die notwendigen Dienstleistungen anbieten zu können.
Die Folgen der Kriegshandlungen
Die Zerstörung der Gemeinde Mezova durch russische Truaten begann im Frühjahr 2022. Trotz der schwierigen Umstände halten die verbliebenen Bewohner an der Hoffnung auf einen Wiederaufbau fest und machen Pläne für die 'Zeit nach dem Krieg'. Die Lage in der Region bleibt angespannt, und die Menschen in der Gemeinde sind dringend auf Unterstützung angewiesen.
Die Situation in Mezova ist ein eindrückliches Beispiel dafür, welche Folgen Kriegshandlungen für die Zivilbevölkerung haben – für die Infrastruktur und die Gesundheit der Menschen. Die Einrichtung des 'Mezova-Hub' in Dnipro zeigt, wie wichtig Unterstützung und die Anpassung an neue Lebensumstände für Vertriebene sind. Die Hilfe für diejenigen, die in der Kampfzone geblieben sind, ist überlebenswichtig, da sie ständigen Gefahren ausgesetzt sind und bei der Deckung ihrer Grundbedürfnisse sowie der medizinischen Versorgung auf Hilfe angewiesen sind.
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