Paton-Brücke in Kiew: Einsturzgefahr droht und könnte Verkehrskollaps auslösen.
Besorgniserregender Zustand der Paton-Brücke
Nach Angaben von Novyny.live: Die Paton-Brücke in Kiew befindet sich in einem alarmierenden Zustand. Dringende Reparaturen sind aufgrund von massiver Korrosion und jahrelanger Vernachlässigung erforderlich. Experten geben zwar Entwarnung vor einem spontanen Einsturz, doch die tragenden Konstruktionen sind kritisch geschädigt. Besonders die Querträger weisen erhebliche Korrosionsschäden auf und müssen fortlaufend überwacht werden.
Ein umfassendes instrumentelles Gutachten aus dem Jahr 2020 bestätigt den kritischen Zustand der Brücke. Zwischen 2013 und 2022 bildeten sich durch Rost durchgehende Risse in den Konstruktionsteilen. Ein besonders gravierender Vorfall ereignete sich bereits 2017, als ein Teil der Fahrbahnplatte einbrach. Die Situation wird dadurch verschärft, dass die Brücke seit ihrer Eröffnung im Jahr 1953 nie neu gestrichen wurde – ein Faktor, der den Verfall erheblich beschleunigt hat.
Warnungen vor den Folgen
Maxim Bachmatow, der Leiter des Desnja-Bezirks, äußerte sich besorgt über den Zustand des Bauwerks. Auch der Akademiker Walerij Posnjakow, stellvertretender Direktor des J. O. Paton-Instituts für Elektroschweißung der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine, warnte eindringlich:
„Der technische Zustand der Jewgenij-Paton-Brücke gibt ernsthaften Anlass zur Sorge.“ - Walerij Posnjakow
Posnjakow warnte zudem vor den verheerenden Konsequenzen für die gesamte Stadt: Bleiben die nötigen Maßnahmen aus, droht Kiew ein Verkehrskollaps, sollte die Brücke gesperrt werden müssen.
Die Probleme erfordern ein sofortiges Eingreifen der zuständigen Behörden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und mögliche Unfälle zu verhindern. Die Brücke ist eine der wichtigsten Verkehrsadern der ukrainischen Hauptstadt. Eine Sperrung würde nicht nur den Verkehrsfluss massiv behindern, sondern auch die Anbindung ganzer Stadtteile und den Zugang zu zentraler Infrastruktur gefährden. Es handelt sich somit um eine Frage der städtischen Sicherheit und Funktionsfähigkeit.
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