Dementi aus Kiew: Kein Besuch von EU-Experten an der „Druschba“-Pipeline geplant.

Dementi aus Kiew: Kein Besuch von EU-Experten an der „Druschba“-Pipeline geplant
Dementi aus Kiew: Kein Besuch von EU-Experten an der „Druschba“-Pipeline geplant

Aktuelle Entwicklungen um die Pipeline „Druschba“

Nach Angaben von TSN.ua: Das ukrainische Außenministerium hat Berichte über einen angeblich bevorstehenden Besuch internationaler Fachleute an der beschädigten Ölpipeline „Druschba“ entschieden zurückgewiesen. Sprecher Heorhij Tychyj erklärte gegenüber der Presse, es gebe keinerlei bestätigte Termine oder organisierte Reisen von Experten vor Ort. „Mir sind keine konkreten, abgestimmten Daten oder Reisen bekannt. Ich habe auch keine Ahnung, wo diese Informationen herkommen“, wird Tychyj in einer Stellungnahme zitiert.

Die Ukraine stehe jedoch in einem ständigen Austausch mit der Europäischen Kommission sowie mit Ungarn und der Slowakei über den Zustand der wichtigen Ölleitung. Der letzte Lagebericht zu diesem Thema wurde am vergangenen Wochenende gegeben. Parallel dazu haben sich 11 Staaten aus der Region des Persischen Golfs mit der Bitte um Unterstützung an die Ukraine gewandt.

Internationale Hilfe für die Wiederherstellung

Die Inspektion der „Druschba“-Infrastruktur wurde ursprünglich im Vorfeld von Verhandlungen über ein 90-Milliarden-Euro-Darlehen für die Ukraine erwartet. Präsident Wolodymyr Selenskyj betonte die Bereitschaft seines Landes zur Zusammenarbeit mit der EU: „Die Ukraine ist bereit, im Rahmen technischer und finanzieller Hilfe zur Wiederherstellung der ‚Druschba‘ mit der EU zu kooperieren.“ Dies unterstreicht die zentrale Bedeutung internationaler Kooperation für die Reparatur kritischer Infrastrukturen.

Der Zustand der Pipeline ist nicht nur für die Ukraine selbst von Belang, sondern auch für jene europäischen Länder, die auf die Öllieferungen angewiesen sind. Eine anhaltende Störung dieser Route könnte weitreichende Folgen für die Energiesicherheit der gesamten Region haben. Die geplanten Instandsetzungsarbeiten und die Suche nach internationaler Unterstützung zeigen die Bemühungen Kiews, seine Position auf dem Energiemarkt zu festigen und stabile Beziehungen zur EU zu gewährleisten.


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