Vier Tote bei Evakuierung in der Region Sumy: Rettungskräfte von Drohne getroffen.

Vier Tote bei Evakuierung in der Region Sumy: Rettungskräfte von Drohne getroffen
Vier Tote bei Evakuierung in der Region Sumy: Rettungskräfte von Drohne getroffen

Tragödie in der Region Sumy

Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem Angriff einer russischen Drohne in der Region Sumy kamen vier Menschen ums Leben. Unter den Opfern sind ein junges Rettungskräfte-Ehepaar – die 25-jährige Sanitäterin Khrystyna Slavska und der 32-jährige Polizist Serhii Slavskyi – sowie zwei Brüder, die sie gerade evakuieren wollten. Der Vorfall ereignete sich im Dorf Chyhyry während der Evakuierung von Verletzten. Solche Angriffe auf zivile Infrastruktur und Helfer sind ein wiederkehrendes Merkmal dieses Krieges.

Auslöser der Rettungsaktion war ein Notruf eines 17-Jährigen bei der Leitstelle 103, der über eine Explosion berichtete. Während der Evakuierungsmaßnahmen traf dann die Drohne die Helfer mit tödlichen Folgen.

Khrystyna Slavska, die seit 2019 im Dienst war, wurde von Kollegen als äußerst engagierte Helferin beschrieben. Ihre Kollegin Larisa Adamenko sagte:

„Khrystyna Oleksandrivna kam 2019 direkt nach dem College zu uns. Klein, etwas unsicher, aber immer lächelnd. Sie wollte unbedingt genau in dieser Einheit arbeiten. Ihr Tod ist ein unermesslicher Verlust.“

Der einzige Überlebende der Tragödie ist der Fahrer des Rettungswagens, der schwer verletzt wurde. Laut Lyudmyla Chehrynets zogen die Einsatzkräfte den Fahrer mit schweren Polytraumata und Verbrennungen aus dem Fahrzeug.

„Er wurde bereits operiert und in ein Krankenhaus in Kiew verlegt“
, fügte sie hinzu. Die Bergung der Leichen der Opfer erfolgte erst am Folgetag, was die Gefährlichkeit der Lage und den hohen Aufwand für die Rettungsdienste unterstreicht.

Folgen der Aggression

Dieser Vorfall ist ein weiteres tragisches Beispiel für die Folgen des Krieges, mit denen die ukrainische Bevölkerung täglich konfrontiert ist. Das Dorf Chyhyry wurde zum Schauplatz, an dem Menschen starben, die andere retten wollten und dabei nur ihre berufliche Pflicht erfüllten. Solche Ereignisse verdeutlichen die extremen Risiken, denen medizinisches Personal und Rettungskräfte in diesem Konflikt ausgesetzt sind, und unterstreichen die Notwendigkeit internationaler Unterstützung für den Schutz der Zivilbevölkerung und der Helfer vor Ort.


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