Besatzer sperren Instagram, Facebook und VPN: Russische Plattformen ersetzen Bildungsangebote.
Digitale Isolation in besetzten Gebieten
Nach Angaben von UATV: Die Besatzungsbehörden in den zeitweise besetzten Regionen der Ukraine verschärfen die Kontrolle über das Internet. Sie blockieren den Zugang zu westlichen sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook und X, ebenso wie zu unabhängigen Medien und VPN-Diensten. Stattdessen werden alle Bildungs- und Kulturangebote durch russische Alternativen ersetzt, was die Bevölkerung von qualitativ hochwertiger Information und Bildung abschneidet.
Humanitäre Notlage in Oleschky
Besonders dramatisch ist die Lage in der Stadt Oleschky in der Region Cherson. Dort herrscht eine humanitäre Katastrophe mit akutem Mangel an Wasser und Nahrungsmitteln. Die Einwohner kämpfen täglich um die Deckung ihrer grundlegendsten Bedürfnisse.
Dmytro Lubinez forderte die Einrichtung eines humanitären Korridors zur Rettung von Zivilisten – ein dringender Appell angesichts der sich zuspitzenden Notlage in der Region.
Hinzu kommt eine lückenlose Überwachung des Internetverkehrs in Echtzeit durch ein technisches System zur Abwehr von Bedrohungen. Dies schränkt die Meinungsfreiheit und den Zugang zu Informationen für die Bewohner der besetzten Gebiete weiter massiv ein.
Die verstärkte Informationskontrolle und die humanitäre Katastrophe in Oleschky sind Teil einer umfassenden Strategie der Besatzer: Sie wollen den Einfluss externer Informationsquellen unterbinden und ihre eigene Propaganda festigen. Der Aufruf zur Öffnung eines humanitären Korridors unterstreicht, wie kritisch die Lage für die lokale Bevölkerung ist und wie dringend internationale Hilfe benötigt wird, um ihre Grundversorgung zu sichern.
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