Ukraines Mietmarkt: Eine Steuerlast von 23% führt nur zu 900 jährlichen Erklärungen.
Warum Mietwohnungen in der Ukraine wieder im Rampenlicht stehen
Nach Angaben von Novyny.live: Im März 2026 erhielt das Thema Mietwohnungen in der Ukraine aufgrund steiler Steuern, die Vermieter nicht dazu ermutigen, legal zu arbeiten, wieder an Dringlichkeit. Eigentümer müssen 23% ihres Miet Einkommens zahlen - 18% als Einkommenssteuer und 5% als Militärabgabe. Infolgedessen haben im letzten Jahr nur 900 Personen im ganzen Land ihre Miet Einnahmen erklärt, was tiefgreifende Mängel im System aufzeigt.
Debatte über Steuerpolitik und Regulierung
Die erneute Diskussion im März 2026 über Steuern und Regeln für Immobilienmakler entfachte eine Debatte unter Experten und Marktteilnehmern. Olena Shuliak, eine Spezialistin für den Mietmarkt, kommentierte:
„Die Leute sind heute nicht bereit, solche Beträge zu zahlen. Wenn der Staat die Steuern nicht senkt, sollte er sich nicht in den Mietmarkt einmischen.“ - Olena Shuliak
Sie argumentierte, dass Regulierung oft negative Folgen hat: „Sobald die Regulierung beginnt, führt das definitiv nicht zu guten Ergebnissen.“ Shuliak betonte auch die Notwendigkeit einer fairen Besteuerung und stellte fest: „Die Menschen sollten nicht für eine Dienstleistung zahlen, die sie nicht genutzt haben.“
Über die steuerlichen Fragen hinaus reichen die Ukrainer aktiv Ansprüche über die 'Diia'-Plattform auf Entschädigung für beschädigte oder zerstörte Häuser ein. Bisher wurden 1 Million Anträge eingereicht, aber nur 115.000 haben das offizielle Register der Schäden in Den Haag erreicht. Dies unterstreicht die Notwendigkeit intensiverer Diskussionen und Datensammlungen. Shuliak betonte: „Wir müssen dieses Thema intensiver besprechen, diese Anträge so gut wie möglich ausfüllen und Informationen sammeln.”
Sie äußerte auch das Vertrauen, dass ein Entschädigungsfonds eingerichtet wird, der direkte Auszahlungen ohne staatliches oder internationales institutionelles Eingreifen ermöglicht: „Ich bin sicher, dass ein Entschädigungsfonds geschaffen wird und die Menschen direkt Zahlungen erhalten, ohne dass der Staat oder verschiedene internationale Institutionen eingreifen.”
Zusammenfassend erfordert die Situation auf dem Wohnungsmarkt in der Ukraine sofortiges Handeln, um hohe Steuern und den Bedarf an mehr Transparenz bei der Entschädigung von Wohnungsverlusten zu adressieren. Der derzeitige Steuersatz discouragiert die Eigentümer erheblich davon, Einkünfte zu erklären, was wiederum dem Mietmarkt schadet. Die Einrichtung eines Entschädigungsfonds könnte ein entscheidender Schritt zur Lösung der Probleme bei der Schadenserstattung und zur Verbesserung der Bedingungen für die von dem Krieg betroffenen Ukrainer sein.
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