Trumps 28-Punkte-Plan: Was passiert mit den Friedensverhandlungen.
Nach Angaben von ТСН: Am vergangenen Samstag warnte der US-Präsident Donald Trump seinen ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj, dass die Ukraine seinen kürzlich vorgeschlagenen 28-Punkte-Friedensplan annehmen sollte. Er setzte auch eine Frist bis zum Erntedankfest, dem 27. November. Doch die Situation hat sich geändert, und das fand nicht statt.
Nachdem am 22. November Informationen veröffentlicht wurden, stellte sich heraus, dass der Plan aus 28 Punkten bestand. Dieses Angebot weckte Besorgnis in der Ukraine und unter ihren Verbündeten, da es zur Abgabe wichtiger Territorien an Russland und zur erheblichen Reduzierung der ukrainischen Armee führen könnte.
Schwierige Wahl für die Ukraine
Nach der ersten Ankündigung des 'Friedensplans' warnte Selenskyj die Ukrainer, dass 'jetzt einer der schwierigsten Tage in unserer Geschichte' sei. Er betonte, dass 'das Land vor einer sehr schwierigen Wahl stehen könnte: entweder seine Würde zu verlieren oder das Risiko einzugehen, einen wichtigen Partner zu verlieren'.
Trump wies diese Bedenken zurück und bemerkte, dass 'er (Selenskyj - Red.) irgendwann mit etwas versöhnt werden müsse'. Während der diplomatischen Verhandlungen in Genf präsentierten europäische Verbündete Kiews Gegenangebote.
„Es scheint, dass der Ball jetzt im Spielfeld Moskaus liegt, da es noch nicht offiziell auf das Gegenangebot reagiert hat, an dem die USA und die Ukraine arbeiten. Aber eine Reihe russischer Beamter haben öffentlich erklärt, dass sich ihre Position nicht geändert hat und sie keine Zugeständnisse machen werden.”
Mögliche Folgen
Die Publikation merkt an, dass die nächste Woche entscheidend sein könnte. Militäranalytiker Michael Clarke glaubt jedoch, dass der Friedensprozess scheitern könnte, wie es bereits zuvor der Fall war, da der Kreml nicht zu Zugeständnissen bereit ist.
„Dann ist es wichtig, wen Donald Trump verantwortlich macht - Russland oder die Ukraine. Auch die Handlungen Europas sind entscheidend. Wenn die EU keine Maßnahmen ergreift, um eingefrorene russische Vermögenswerte zu nutzen, um der Ukraine bei der Finanzierung ihrer Verteidigung zu helfen, könnte die Ukraine in ernsthaften Schwierigkeiten stecken.”
Wir erinnern daran, dass der Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin erklärte, es gebe 'keine' Projekte für einen Friedensvertrag und betonte, dass es lediglich eine 'Liste von Fragen' zur Diskussion gebe. Er fügte jedoch hinzu, dass Moskau bereit sei, die Liste von Washington bezüglich der Ukraine als Basis für zukünftige Vereinbarungen zu verwenden.
Die Situation rund um den Friedensprozess bleibt angespannt, und die nächsten Schritte könnten erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft der Ukraine haben. Es ist wichtig, wie internationale Partner auf neue Herausforderungen reagieren, da ihre Handlungen das Kräfteverhältnis in der Region verändern können.
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