Präsidentschaftswahlen in Polen: Test zur Überwindung des Populismus in Europa.
Präsidentschaftswahlen in Polen: Kampf um die Zukunft des Landes
Die nationalistische Partei 'Recht und Gerechtigkeit' regierte Polen acht Jahre lang, aber nun kämpft der amtierende Präsident Andrzej Duda um eine Wiederwahl gegen Rafal Trzaskowski von der 'Bürgerkoalition' des Premierministers Donald Tusk.
In diesem Duell der ersten Runde übertraf Trzaskowski den Gegner von PiS, Karol Nawrocki, aber beide schafften den Einzug in die zweite Runde, die am 1. Juni stattfinden wird. Trzaskowski hofft auf Unterstützung von anderen Kandidaten der Regierungskoalition, während Nawrocki versucht, Wähler aus verschiedenen politischen Richtungen anzusprechen.
Nach den offiziellen Ergebnissen der ersten Runde der Abstimmung erhielt der Warschauer Bürgermeister 31,4 % und übertraf seinen Gegner mit 29,5 %.
Experten haben darauf hingewiesen, dass der Wettkampf in Polen für die gesamte EU bedeutend ist, da Länder mit stabilen Rechten eine Tendenz zum Populismus zeigen. Die Wahlergebnisse in Polen werden auch die zukünftige Politik in Bezug auf Sicherheit, Waffen und Migration in der Region bestimmen.
Es scheint, dass die Zukunft des Landes davon abhängt, wie die Stimmen in der zweiten Runde verteilt werden. Laut Umfragen liegt Trzaskowski vor Nawrocki, aber die Wähler haben noch ein wichtiges Wort bei der Gestaltung des künftigen politischen Kurses.
Lesen Sie auch
- Preisschock bei Weizen: Ukrainische Drohnen legen Schifffahrt im Asowschen Meer lahm
- Russlands Wirtschaft bröckelt: Über eine halbe Million Bürger sind bankrott
- Ukrainische Inflation dreht sich: Sprit wird billiger, Dienstleistungen teurer
- Angst vor neuer Mobilisierungswelle: Russen kaufen massenhaft Immobilien im Ausland
- Moskau gibt als erstes zu, dass es eine Treibstoffknappheit gibt, angesichts von Droneangriffen: Lange Schlangen an Tankstellen und Krise betrifft 50 Millionen Russen
- Weltbank überweist 3,35 Milliarden Dollar an die Ukraine – wofür das Geld eingesetzt wird

