Das Existenzminimum im Jahr 2026: um wie viel es steigen wird und warum es kritisiert wird.

Das Existenzminimum im Jahr 2026: um wie viel es steigen wird und warum es kritisiert wird
Das Existenzminimum im Jahr 2026: um wie viel es steigen wird und warum es kritisiert wird

Nach Angaben von inkorr.com: Der Finanzminister Serhij Marčenko gab bekannt, dass die ukrainische Regierung an einem neuen Ansatz zur Bestimmung des Existenzminimums arbeitet, was eine wichtige Aufgabe für die Regierung darstellt. Laut dem Haushaltsentwurf für 2026 soll das Existenzminimum auf 3209 Hrywnja pro Person festgelegt werden, was als Grundlage für die Berechnung von Sozialleistungen dienen wird.

Das Finanzministerium will zusammen mit dem Ministerium für soziale Politik aufhören, das Existenzminimum mit Zuschlägen zu verknüpfen, - sagte Marčenko.

Das letzte Mal wurde das Existenzminimum Anfang 2024 erhöht, als es 2920 Hrywnja betrug. Prognosen zufolge wird die Inflation bis 2026 9,9 % erreichen, was die Notwendigkeit einer Erhöhung auf 3209 Hrywnja rechtfertigt.

Kritik und Begründung

Der Vorsitzende des Parlamentsausschusses für Finanzen, Danylo Hetmancev, wies darauf hin, dass der derzeitige Stand des Existenzminimums nicht den tatsächlichen Bedürfnissen der Bevölkerung entspricht. Er spricht sich für eine Erhöhung auf 10-12 Tausend Hrywnja aus. Dieser Wert ist ein wichtiger sozialer Indikator, der eine Vielzahl von Aspekten beeinflusst, einschließlich sozialer Schutz, Gesundheitsversorgung und Bildung. Das Ministerium für soziale Politik erwägt die Möglichkeit, zu einem neuen Modell überzugehen, das die tatsächlichen Ausgaben der Ukrainer besser widerspiegelt.

So plant die Ukraine, ein neues Existenzminimum in Höhe von 3209 Hrywnja pro Person festzulegen, das als Grundlage für die Berechnung sozialer Hilfen dienen wird. Doch der Vorsitzende des Parlamentsausschusses für Finanzen stellte fest, dass dieser Betrag nicht den tatsächlichen Bedürfnissen der Bürger entspricht, und schlägt eine Erhöhung auf 10-12 Tausend Hrywnja vor.

Die Frage der Festlegung des Existenzminimums bleibt in der Ukraine aktuell. Die Regierung ist entschlossen, an einem neuen Modell zu arbeiten, das die tatsächlichen Ausgaben der Bevölkerung berücksichtigt. Ob die Regierung einen Kompromiss zwischen den wirtschaftlichen Realitäten und den Bedürfnissen der Bürger finden kann, wird im Laufe der nächsten Jahre klar werden, wenn das neue Minimum in Kraft tritt.


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