Psychologin Julia Zorij: Wie man die Angst vor der Rückkehr in die Ukraine überwindet.
Ukrainer, die aufgrund des russischen Krieges ins Ausland gegangen sind, haben Angst, während der Kämpfe in ihr Heimatland zurückzukehren. Die praktizierende Psychologin und Moderatorin Julia Zorij gibt Ratschläge, wie man diese Angst überwinden kann. 'Das Leben im Ausland ist eine Herausforderung, die nicht jeder bewältigen kann. Ein Teil der Vertriebenen ist bereits nach Hause zurückgekehrt. Laut der Expertin ist es ganz normal, Angst vor der Rückkehr in ein Land zu haben, in dem Krieg herrscht', sagte Julia Zorij.
Angst ist ein Schutzmechanismus, der in jedem Menschen als Grundeinstellung verankert ist. Man kann sie nicht einfach auslöschen, indem man sagt: 'Fürchte dich nicht.'
Laut der Psychologin sollte man sich die Frage stellen: 'Wovor habe ich genau Angst?' und einen Aktionsplan für den Fall von Angst entwickeln. Es wird empfohlen, seine Emotionen mit nahestehenden Personen zu teilen, die Unterstützung bieten können. Außerdem ist es wichtig, alle Vor- und Nachteile abzuwägen, bevor man die Entscheidung trifft, in die Ukraine zurückzukehren.
Psychologische Ratschläge während des Krieges
Früher listete Julia Zorij Maßnahmen auf, die helfen können, den psychologischen Zustand während des Krieges stabil zu halten.
Psychologin Julia Zorij teilt Ratschläge mit Ukrainern, die Angst haben, aufgrund des Krieges nach Hause zurückzukehren. Sie betont die Wichtigkeit einer gründlichen Analyse der eigenen Emotionen und der Planung von Maßnahmen im Falle von Angst sowie die Unterstützung durch Freunde und Familie.Lesen Sie auch
- Nach 30 Jahren: USA lassen neuen Sonnenschutz-Wirkstoff zu
- Keine Verlängerung des Urlaubs bei laufender Behandlung: Was das Gesetz für Soldaten vorsieht
- Erhöhte Sonnenaktivität: Am 9. Juni wird ein G1-Magnetsturm auf der Erde erwartet
- Bedrohung für Zucchini: Wie man Mehltau erkennt und die Ernte rettet
- Frist für Gesundheitscheck: Ukrainer müssen 2000 Griwna bald einlösen
- Erdumspannender Sonnensturm am 8. Juni: Diese Auswirkungen drohen

