Psilocybin-Therapie: Neue Studie zeigt Durchbruch bei Raucherentwöhnung.

Psilocybin-Therapie: Neue Studie zeigt Durchbruch bei Raucherentwöhnung
Psilocybin-Therapie: Neue Studie zeigt Durchbruch bei Raucherentwöhnung

Psilocybin übertrifft Standardtherapien deutlich

Nach Angaben von TSN.ua: Eine US-Studie belegt, dass eine Therapie mit der psychoaktiven Substanz Psilocybin deutlich wirksamer gegen Nikotinsucht ist als herkömmliche Methoden. An der Untersuchung nahmen 82 psychisch gesunde Personen mit einem Durchschnittsalter von 47,6 Jahren teil, von denen 68 die gesamte Beobachtungsphase durchliefen.

In der Studie erhielten 35 Probanden eine Behandlung mit Psilocybin, während 33 Teilnehmer eine Standardtherapie mit Nikotinpflastern absolvierten. Nach sechs Monaten Abstinenzkontrolle waren in der Psilocybin-Gruppe 17 Personen vollständig rauchfrei. In der Vergleichsgruppe mit den Nikotinpflastern gelang dies lediglich vier Personen.

Ein neuer Ansatz für eine hartnäckige Sucht

Die Teilnehmer hatten im Schnitt 15,7 Zigaretten pro Tag geraucht und etwa sechs erfolglose Entwöhnungsversuche hinter sich. Bemerkenswert ist, dass bei den Personen unter Psilocybin-Therapie keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auftraten. Diese Ergebnisse deuten auf das große Potenzial neuartiger Behandlungsansätze für Nikotinabhängigkeit hin, die etablierte Methoden ergänzen könnten.

Die Studie könnte die medizinische Praxis nachhaltig beeinflussen, da herkömmliche Raucherentwöhnungsprogramme oft nur begrenzt wirksam sind. Die kontrollierte Anwendung von Psilocybin in der Therapie könnte deutlich höhere Erfolgsquoten ermöglichen. Weitere Forschung auf diesem Gebiet ist nötig, um mögliche neue Behandlungsstandards zu etablieren und die Lebensqualität vieler Betroffener zu verbessern.


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