Brückenreparatur lähmt Kiew: Wie Fahrer aus Trojeschtschyna entkommen können.
In Kiew beginnen am 9. Mai umfangreiche Reparaturarbeiten an der Brücke über die Dsenka-Bucht, die ernsthafte Transportprobleme zwischen dem linken und rechten Ufer verursachen werden.
Nach Informationen der Zeitung 'Chwilya' werden die Reparaturarbeiten bis Ende 2025 dauern, wobei der Verkehr auf der Brücke in Richtung der U-Bahn-Station 'Potschayna' teilweise eingeschränkt wird. Dies wird die Fortbewegung von Fahrern und Passagieren komplizieren.
Pläne des Unternehmens und Experteneinschätzungen
Die türkische Firma Onur Group hat den Auftrag zur Reparatur eines 800 Meter langen Abschnitts der Brücke mit einem Budget von über 225 Millionen Hryvnias gewonnen. Die Reparatur umfasst die Wiederherstellung tragender Strukturen, den Austausch von Balken, die Reparatur von Stützen und der Fahrbahnplatte.
Der Verkehrsexperte Dmytro Bespalov ist der Meinung, dass die Reparatur der Brücke notwendig ist, da die meisten Verkehrsanlagen in der Stadt in schlechtem Zustand sind.
Er warnt jedoch vor möglichen Staus und Verkehrskomplikationen aufgrund der Einschränkungen auf der Brücke.
Bespalov kritisiert auch die Behörden für das Fehlen eines klaren Plans zur Organisation des Verkehrs und gibt Empfehlungen zur Nutzung der Erfahrungen anderer Städte bei der Regulierung des Verkehrs.
Daher ist die Reparatur der Brücke über die Dsenka ein wichtiges Ereignis für die Stadt, erfordert jedoch eine kompetente Organisation des Verkehrs und die Vermeidung zusätzlicher Komplikationen für die Einwohner von Kiew.
Lesen Sie auch
- Preisschock bei Weizen: Ukrainische Drohnen legen Schifffahrt im Asowschen Meer lahm
- Russlands Wirtschaft bröckelt: Über eine halbe Million Bürger sind bankrott
- Ukrainische Inflation dreht sich: Sprit wird billiger, Dienstleistungen teurer
- Angst vor neuer Mobilisierungswelle: Russen kaufen massenhaft Immobilien im Ausland
- Moskau gibt als erstes zu, dass es eine Treibstoffknappheit gibt, angesichts von Droneangriffen: Lange Schlangen an Tankstellen und Krise betrifft 50 Millionen Russen
- Weltbank überweist 3,35 Milliarden Dollar an die Ukraine – wofür das Geld eingesetzt wird

