Kanadische Low-Cost-Fluggesellschaft verweigerte einer Familie mit Kind und Hunden den Zutritt: Regulierungsbehörde entlarvte Betrug.
Nach Angaben von ТСН: Die Weihnachtsreise einer kanadischen Familie verwandelte sich in einen Rechtsstreit, als die Low-Cost-Fluggesellschaft Flair Airlines ihnen den Zutritt zu ihrem Flug verweigerte. Grund dafür waren interne Regeln des Unternehmens, über die die Passagiere nicht informiert wurden, und der staatliche Regulierer bezeichnete sie sogar als manipulierend.
Der Vorfall: Überraschung am Gate
Ryan Coulson und seine Frau Rebecca Bordeyasu kamen am Flughafen Abbotsford (British Columbia) an, um zu planen, nach den Feiertagen nach Hause zurückzukehren. Sie reisten mit ihrer kleinen Tochter und zwei Haustieren, die sie mit ins Flugzeug nehmen wollten. Doch am Gate erwartete sie eine unangenehme Überraschung.
Die Mitarbeiter von Flair Airlines teilten ihnen mit, dass sie nicht an Bord gehen könnten. Laut den neuen internen Regeln, die am 20. November in Kraft traten, darf ein Erwachsener nicht gleichzeitig ein Kleinkind und ein Tier begleiten. Da die Familie drei "abhängige" Passagiere (das Kind und zwei Hunde) mit zwei Erwachsenen hatte, wurde einem der "Abhängingen" angeboten, am Boden zu bleiben.
“Uns wurde tatsächlich angeboten, zwischen unserem Hund und unserer Tochter zu wählen,” – kommentierte Rebecca Bordeyasu die Situation emotional.
Mangelnde Information und widersprüchliche Regeln
Das Paar behauptet, dass während der Buchung und des Check-ins keine Warnungen über solche Einschränkungen gegeben wurden. Darüber hinaus erlaubt das Buchungssystem der Fluggesellschaft nach wie vor, sowohl ein Kind als auch ein Tier gleichzeitig zu einem Erwachsenen-Ticket hinzuzufügen.
Rebecca bemerkte, dass sie im September bereits mit derselben Gesellschaft geflogen ist, während sie das Kind auf ihrem Schoß und den Hund zu ihren Füßen hatte, und dass dies damals keinerlei Beschwerden aufwarf.
Ein Vertreter von Flair Airlines betonte, dass das Unternehmen am 17. Dezember die Formulierungen auf der Website „zur besseren Klarheit“ aktualisierte und unterstrich, dass diese Regel alt sei und auf den Anforderungen des kanadischen Verkehrsministeriums für bestimmte Flugzeugtypen basiere. Der staatliche Regulierer antwortete jedoch und beschuldigte die Fluggesellschaft faktisch der Fehlinformation.
“Es gibt keine Anforderungen des kanadischen Verkehrsministeriums, die es Passagieren verbieten, gleichzeitig mit Kleinkindern und Haustieren zu reisen. Dies sind ausschließlich interne Einschränkungen einzelner Fluggesellschaften,” – so die Behörde.
Nach der Verweigerung durch Flair Airlines musste das Paar dringend nach einer Alternative suchen. Nach ein paar Tagen konnten sie mit einem Flug von Air Canada abfliegen, wo es keine Einwände gegen ihre Gruppe gab. Obwohl die Low-Cost-Fluggesellschaft anbot, das Geld für die Tickets zurückzuzahlen, halten es das Paar für unzureichend und hat bereits einen Anwalt kontaktiert, um Entschädigung für den moralischen Schaden und das ruiniert erste Weihnachten ihres Kindes zu beantragen.
Zur Erinnerung: Am Flughafen der schottischen Hauptstadt kam es am Morgen zu einer Kollision eines Passagierflugzeugs der Low-Cost-Fluggesellschaft Ryanair mit einem Treibstoff-Spezialfahrzeug während der Abflugvorbereitung.
Dieser Vorfall wurde zum Anlass für die Diskussion über Sicherheits- und Passagierdienstleistungen in der Luftfahrtbranche, insbesondere im Kontext der Pandemie und der Änderungen in den Beförderungsrichtlinien. Die Sache der Familie hat bereits die Aufmerksamkeit der Medien auf sich gezogen und könnte zu Änderungen in den Richtlinien der Fluggesellschaften bezüglich der Beförderung von Kindern und Tieren anregen.
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