Russischer Drohnenangriff auf Dnipro: Zwölfjähriger Junge unter den Verletzten.

Russischer Drohnenangriff auf Dnipro: Zwölfjähriger Junge unter den Verletzten
Russischer Drohnenangriff auf Dnipro: Zwölfjähriger Junge unter den Verletzten

Nächtlicher Angriff auf die Region Dnipro

Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 10. März griffen russische Streitkräfte die Region Dnipro mit einer Schwarmattacke von Drohnen an. Mindestens zehn Zivilisten wurden dabei verletzt, darunter ein zwölfjähriger Junge. Eine Frau musste mit schwereren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Solche Angriffe auf dicht besiedelte Gebiete stellen eine klare Verletzung des humanitären Völkerrechts dar.

Die ukrainische Luftabwehr konnte nach eigenen Angaben 19 der angreifenden Drohnen abschießen. Dennoch trafen Einschläge drei verschiedene Gebiete der Oblast Dnipropetrowsk. In der Gemeinde Sursko-Lytowske wurde ein Privathaus schwer beschädigt, in der Gemeinde Nowooleksandriwka brach ein Feuer aus. Weitere betroffene Gebiete waren:

  • Nikopol
  • Die Gemeinde Marhanets
  • Die Gemeinde Pokrowsk

Dort wurden ein Verwaltungsgebäude, Dutzende Privathäuser und Mehrfamilienhäuser in Mitleidenschaft gezogen.

„Diese Ereignisse bestätigen die angespannte Lage an der Front und die Notwendigkeit, die Sicherheit in der Region zu erhöhen“, sagte der Regionalbeamte Oleksandr Hantscha.

Sein Kollege Mykola Lukaschuk fügte hinzu, dass die Behörden weiterhin an der Beseitigung der Angriffsschäden und der Unterstützung der Betroffenen arbeiteten.

Konflikt weitet sich aus

Der jüngste Angriff unterstreicht die fortschreitende Eskalation des Krieges in der Ukraine, insbesondere in der strategisch wichtigen Region Dnipropetrowsk. Die lokalen Behörden sind mit der Bewältigung der Folgen der ständigen Beschüsse beschäftigt und versuchen, die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten sowie die zivile Infrastruktur wiederherzustellen. In Kriegszeiten ist die Versorgung der Opfer von entscheidender Bedeutung, weshalb die regionalen Verwaltungen verpflichtet sind, sie mit den nötigen Ressourcen und Hilfsleistungen zu unterstützen.


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