Russland hat an Heiligabend den Friedhof in Tschernihiw angegriffen: Die Heldenallee wurde beschädigt.
Nach Angaben von ТСН: Heute, an Heiligabend, haben russische Truppen einen Angriff auf den städtischen Friedhof in Tschernihiw verübt. Durch den Angriff wurden die Gräber der örtlichen Einwohner sowie die Heldenallee beschädigt.
Reaktion des Bürgermeisters
Der Bürgermeister von Tschernihiw, Anatolij Bondarenko, stellte fest, dass auf dem Friedhof zahlreiche Grabsteine beschädigt wurden. Besonders empörend war die Zerstörung der Heldenallee, wo ukrainische Verteidiger ruhen, die ihr Leben für die Freiheit gegeben haben.
„Russland hat wieder auf unser Gedächtnis geschlagen. Der städtische Friedhof ist beschädigt, die Denkmäler gewöhnlicher Tschernigower sind zerstört, und die Allee unserer Helden ist schwer getroffen. Das hat nichts mit Glauben oder Menschlichkeit zu tun. So handeln diejenigen, die keinen Gott im Herzen haben,“
Kurzinfo zu anderen Ereignissen
Erinnern wir uns, dass die russischen Besatzer am 24. Dezember an Heiligabend auch Tschernihiw angegriffen haben. Heiligabend begann dort mit einem feindlichen Schlag. Die Luftabwehrkräfte neutralisierten eine russische Rakete im Bezirk Tschernihiw.
Dieser Angriff auf den Friedhof in Tschernihiw ist ein weiteres Beispiel für die Grausamkeit der russischen Aktionen, die leider mit dem Krieg verbunden sind. Die Beschädigung von Denkmälern schlägt nicht nur in das Gedächtnis der Gefallenen, sondern unterstreicht auch die Ernsthaftigkeit der Situation an der Front. Tschernihiw als Stadt spürt die Folgen des Krieges auf kultureller und humanitärer Ebene, und das wird für die Bewohner und die gesamte Ukraine zunehmend offensichtlich.
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