Nächtlicher Drohnenangriff: Russland schickte 137 Flugkörper auf die Ukraine.

Nächtlicher Drohnenangriff: Russland schickte 137 Flugkörper auf die Ukraine
Nächtlicher Drohnenangriff: Russland schickte 137 Flugkörper auf die Ukraine

Massiver Angriff in der Nacht zum 10. März 2023

Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht auf den 10. März 2023 griffen russische Streitkräfte die Ukraine mit einer massiven Drohnenwelle an. Insgesamt wurden 137 Angriffsdrohnen eingesetzt, darunter 80 vom Typ "Shahed". Die Angriffe trafen Zivilisten in mehreren Städten, darunter Dnipro und Charkiw, und richteten Schäden an der Infrastruktur in den Regionen Mykolajiw und Cherson an.

Bis zum Morgen des 10. März konnten die ukrainischen Verteidigungskräfte 122 der feindlichen Drohnen abschießen oder ihre Steuerung unterbrechen. In Dnipro wurden mindestens zehn Menschen verletzt, unter ihnen ein zwölfjähriger Junge. In Charkiw traf es vier Personen: drei Frauen im Alter von 58, 38 und 52 Jahren sowie ein 17-jähriges Mädchen.

Bereits am Abend des 9. März hatte die russische Armee ein Objekt der Transportinfrastruktur in der Region Mykolajiw angegriffen. In Cherson waren am 10. März Explosionen zu hören, bei denen neun Menschen verletzt wurden. Zudem führte der Absturz einer Drohne im Bezirk Korjukiwka in der Region Tschernihiw zu einem Brand in einem Wohnhaus und einem Auto. Auch in Sumy war eine Explosion zu vernehmen, die eine Luftalarm-Auslösung zur Folge hatte.

Verletzte und angerichtete Schäden

Die Verletzten in Charkiw sind drei Frauen (58, 38 und 52 Jahre alt) und eine 17-jährige Jugendliche. In Dnipro wurden ein Verwaltungsgebäude, mehrere Wohnhäuser und Autos beschädigt. In Cherson zeigen die Schäden an sechs Mehrfamilienhäusern und 14 Privathäusern das Ausmaß der Angriffe auf zivile Ziele. Solche Attacken gehören mittlerweile zur traurigen Realität des Krieges in der Ukraine.

Dieser nächtliche Angriff unterstreicht die anhaltende Eskalation und die brutale Taktik, mit der der Aggressor zivile Gebiete ins Visier nimmt.

Der Vorfall zeigt die zunehmende Intensität der Kriegshandlungen in der Ukraine, die schwerwiegende Folgen für die Sicherheit der Zivilbevölkerung und die kritische Infrastruktur hat.

Angesichts der jüngsten Ereignisse deuten derart massive Angriffswellen auf eine weitere Verrohung der Kriegsführung hin. Dies erfordert eine verstärkte Reaktion der ukrainischen Verteidiger und der internationalen Gemeinschaft. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die humanitären Folgen, die nicht nur militärische Ziele, sondern vor allem das Leben und den Alltag unschuldiger Menschen zerstören.


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