Russland startet nächtlichen Großangriff mit Drohnen und Raketen auf die Ukraine.

Russland startet nächtlichen Großangriff mit Drohnen und Raketen auf die Ukraine
Russland startet nächtlichen Großangriff mit Drohnen und Raketen auf die Ukraine

Großangriff in der Nacht zum 17. Februar

Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum Freitag, dem 17. Februar 2023, und am darauffolgenden Morgen hat Russland einen massiven Raketen- und Drohnenangriff auf die Ukraine geflogen. Die Luftabwehr war im gesamten Land im Einsatz, unter anderem im Gebiet Lwiw, wo eine Drohnenbedrohung bestand.

Die Angriffswelle traf zahlreiche Regionen. In Dnipro und dem umliegenden Gebiet wurden Verwaltungsgebäude, Industrieanlagen, Wohnhäuser und Autos beschädigt; es kam zu Bränden, aber keine Todesopfer wurden gemeldet. In Odessa wurden drei Menschen verletzt. In Burstyn in der Oblast Iwano-Frankiwsk führten die Explosionen zum Ausfall der Heiz- und Wasserversorgung. Explosionen und Angriffe wurden auch in den Oblasten Sumy, Saporischschja, Charkiw, Poltawa und Lwiw registriert.

Der Gebietschef von Lwiw, Maksym Kosyzkyj, bestätigte den Einsatz der Luftabwehr in der Region. Der Bürgermeister von Lwiw, Andrij Sadowyj, rief die Bewohner auf, Schutzräume aufzusuchen und die Luftalarmsignale ernst zu nehmen. Er warnte:

«Eine feindliche Drohne nähert sich Lwiw» - Andrij Sadowyj

Die Lage bleibt angespannt. Die Behörden ergreifen weiterhin Maßnahmen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Solche nächtlichen Angriffe zielen oft darauf ab, die ukrainische Infrastruktur und die Moral der Zivilbevölkerung zu treffen.

Luftabwehr als lebenswichtiger Schutzschild

Der großflächige Angriff vom 17. Februar unterstreicht die anhaltende Eskalation des Krieges, bei der die Zivilbevölkerung weiterhin schweren Gefahren ausgesetzt ist. Die Bedeutung leistungsfähiger Luftabwehrsysteme für die Ukraine wird mit jedem solchen Angriff deutlicher, da Drohnen und Raketen weiterhin Städte und Dörfer bedrohen. Die wiederholten Aufrufe der Behörden, Schutzräume aufzusuchen, zeigen das anhaltend hohe Gefährdungsniveau in den betroffenen Regionen.


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