Russland plant systematische Kindesentziehungen in besetzten Gebieten.

Russland plant systematische Kindesentziehungen in besetzten Gebieten
Russland plant systematische Kindesentziehungen in besetzten Gebieten

Neue Anordnungen der Besatzer bedrohen ukrainische Familien

Nach Angaben von Novyny.live: In den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine bereitet die russische Verwaltung offenbar eine systematische Entziehung von Kindern aus Familien mit ukrainischen Dokumenten vor. Ab dem 1. März 2024 sollen neue Verfahren in Kraft treten, die die Rechtmäßigkeit von nach ukrainischem Recht vollzogenen Adoptionen und Vormundschaften infrage stellen. Dies eröffnet den Besatzungsbehörden weitreichende Möglichkeiten, in Sorgerechtsfälle einzugreifen.

Die neuen Regelungen ermöglichen es, Kinder, die nach ukrainischen Beschlüssen adoptiert wurden oder unter Vormundschaft stehen, als vermeintlich 'ohne Aufsicht' zu deklarieren. Auf dieser Grundlage können die Besatzer die Kinder gewaltsam aus ihren Familien nehmen und in russische Heime überführen oder sie zur Adoption an russische Staatsbürger freigeben. Diese Praxis ist Teil einer langfristigen Politik der Zwangsintegration.

Die stellvertretende ukrainische Außenministerin Marjana Buzja erklärte, Russland habe mindestens 20.000 ukrainische Kinder verschleppt.

Diese Vorgehensweise löst große Besorgnis über die Rechte und die Zukunft der Kinder in den besetzten Gebieten aus. Die Situation bleibt kritisch, und die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen genau. Solche Handlungen stellen einen schwerwiegenden Verstoß gegen humanitäres Völkerrecht dar.

Alarmierte Weltgemeinschaft

Die geplanten Maßnahmen sind ein weiterer Schritt in der systematischen Russifizierungspolitik in den besetzten Regionen. Die erzwungene Trennung von Familien hat langfristige Folgen für die Identität und soziale Entwicklung der Kinder und gefährdet ihr fundamentales Recht auf Schutz und Familie.

  • Internationale Organisationen, einschließlich der Vereinten Nationen, haben ihre Besorgnis über diese Praxis bereits deutlich gemacht.
  • Sie betonen die dringende Notwendigkeit, Kinderrechte in Konfliktsituationen zu wahren.

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