Russische Großangriffe legen Stromnetz in fünf ukrainischen Regionen lahm.
Ukraine unter Beschuss: Aktuelle Entwicklungen zu den russischen Angriffen
Nach Angaben von TSN.ua: In den vergangenen 24 Stunden hat Russland erneut die ukrainische Energieinfrastruktur attackiert. Betroffen waren die Gebiete Dnipropetrowsk, Saporischschja, Charkiw, Sumy, Odessa und Tschernihiw. Die Folge waren flächendeckende Stromausfälle in diesen Regionen. Besonders schwer traf es die Oblaste Odessa und Tschernihiw, wo die Schäden am gravierendsten ausfielen.
Doch nicht nur die Energieversorgung stand im Fokus der Angriffe. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen wurden auch Häfen und Schienenwege beschossen. In der Region Kirowohrad griffen Drohnen einen Lokomotiv-Wartungsstützpunkt an – ein Zeichen dafür, dass Russland sein Zielspektrum ausweitet. Bei einem weiteren Vorfall in Dnipro wurde ein Mehrfamilienhaus getroffen, wobei mehrere Menschen verletzt wurden.
Die Energieversorger appellieren an die Bevölkerung: „Bitte gehen Sie sparsam mit Strom um und schalten Sie abends nicht mehrere stromintensive Geräte gleichzeitig ein.“
Diese Angriffe sind Teil des seit über eineinhalb Jahren andauernden Krieges zwischen Russland und der Ukraine. Moskaus Taktik zielt darauf ab, das ukrainische Stromnetz zu destabilisieren und in den ohnehin vom Krieg gezeichneten Regionen humanitäre Notlagen zu verschärfen. Die ukrainische Führung und die Energiebetreiber arbeiten unter Hochdruck daran, die Stromversorgung aufrechtzuerhalten und Ressourcen zu schonen.
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