Mehr als 5.500 Angriffe auf die Bahn: Ukraine beziffert Schäden auf Milliardenhöhe.
Ukrainische Eisenbahn im Visier russischer Angriffe
Nach Angaben von Novyny.live: Seit dem Beginn des groß angelegten Krieges haben russische Streitkräfte die Infrastruktur der Ukrainischen Eisenbahn (Ukrsalisnyzja) bereits über 5.500 Mal angegriffen. Der dadurch entstandene Schaden wird auf hunderte Milliarden Griwna geschätzt. Diese massiven Attacken beeinträchtigen den Bahnverkehr im ganzen Land erheblich und gefährden eine der wichtigsten Lebensadern der Nation.
Ein besonders schwerer Vorfall ereignete sich am 11. Juni, als ein Lokdepot in der Region Sumy getroffen wurde. Dabei kam eine Eisenbahnerin ums Leben, vier weitere Mitarbeiter erlitten Verletzungen. Nur wenige Tage später, in der Nacht zum 15. Juni, führten erneute Beschüsse zu Schäden an der Bahninfrastruktur, was Verspätungen von bis zu vier Stunden für zahlreiche Züge zur Folge hatte.
„Die Verluste gehen in die zig, wenn nicht sogar in die hunderte Milliarden Griwna.“
Wolodymyr Schemajew
Diese Zahlen verdeutlichen die dramatische Lage: Die Eisenbahn ist ein zentraler Bestandteil des ukrainischen Transportsystems. Die anhaltenden Angriffe bedrohen nicht nur die Wirtschaftsleistung, sondern auch die Sicherheit und Mobilität der Bevölkerung. Die ständigen Beschädigungen erschweren sowohl den Personen- als auch den Güterverkehr massiv.
Die Folgen sind weitreichend: Lieferketten werden unterbrochen, und die Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern wird immer schwieriger. In Kriegszeiten ist die Bahn ein unverzichtbarer logistischer Faktor. Jeder Treffer auf Gleise, Brücken oder Depots gefährdet daher nicht nur den reibungslosen Ablauf, sondern die gesamte wirtschaftliche Stabilität des Landes.
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