Ukrainische Luftabwehr meldet: Russland setzt 2026 verstärkt auf ballistische Raketen.

Ukrainische Luftabwehr meldet: Russland setzt 2026 verstärkt auf ballistische Raketen
Ukrainische Luftabwehr meldet: Russland setzt 2026 verstärkt auf ballistische Raketen

Russland greift häufiger zu ballistischen Waffen

Nach Angaben von TSN.ua: Nach Angaben des ukrainischen Militärs hat Russland seine Angriffe mit ballistischen Raketen seit 2025 und zu Beginn des Jahres 2026 deutlich intensiviert. Dies teilte Jurij Ihnat, der Sprecher der Luftstreitkräfte der Ukraine, mit. Demnach wurden allein im Winter 2026 bereits etwa 15 solcher Angriffe mit ballistischen Raketen registriert.

Ihnat betonte, dass der Einsatz von 'Raketen, die auf ballistischer Flugbahn einschlagen', erheblich zugenommen habe.

Insgesamt hat Russland im Laufe der vier Kriegsjahre nach ukrainischen Angaben folgende Waffen gegen die Ukraine eingesetzt:

  • 13.000 Raketen,
  • 88.000 Drohnen,
  • 120.500 gelenkte Fliegerbomben.

Ein besonderer Vorfall unterstreicht die neue Bedrohungslage: Bei einem massiven Angriff am 17. Februar 2026 konnten vier ballistische Raketen des Typs «Iskander-M» nicht abgefangen werden. Diese Entwicklung deutet auf eine neue Qualität und ein höheres Tempo der russischen Raketenangriffe hin, die Militärexperten mit Sorge beobachten. Ballistische Raketen sind aufgrund ihrer Flugbahn und Geschwindigkeit besonders schwer abzuwehren.

Strategische Wende mit Folgen

Die zunehmende Nutzung ballistischer Raketen könnte auf eine taktische Verschiebung in der russischen Kriegsführung hindeuten, mit potenziell schwerwiegenden Konsequenzen für die regionale Sicherheit. Angesichts der schieren Menge an Angriffswaffen stehen die ukrainischen Streitkräfte und Analysten vor der Aufgabe, ihre Verteidigungsstrategien anzupassen, um dieser veränderten Bedrohung wirksam zu begegnen. Die Situation unterstreicht erneut die Dringlichkeit internationaler Unterstützung für die Ukraine, um ihre Fähigkeiten zur Raketenabwehr zu stärken und die Zivilbevölkerung besser zu schützen.


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