Ukrainische Streitkräfte vereiteln russischen Großangriff an sieben Frontabschnitten.
Russischer Vorstoß bei Lyman-Borowa gescheitert
Nach Angaben von TSN.ua: Am 19. März 2023 unternahm die russische Armee einen koordinierten Angriff auf sieben Abschnitte der Frontlinie im Raum Lyman-Borowa. Dabei setzte Moskau über 500 Infanteristen, 28 gepanzerte Fahrzeuge und mehr als 100 Motorräder und Quads ein. Die Offensive dauerte vier Stunden – die Vorbereitung dafür hatte eineinhalb Monate in Anspruch genommen. Doch die ukrainischen Verteidiger konnten die Pläne durchkreuzen.
Bei den Kämpfen fügten die ukrainischen Einheiten dem Gegner schwere Verluste zu. Innerhalb von 24 Stunden wurden 405 feindliche Soldaten ausgeschaltet, davon 288 unwiederbringlich. Diese Zahlen belegen die hohe Effektivität der ukrainischen Abwehr. Dennoch üben die Russen weiterhin Druck auf drei weiteren Achsen aus:
- Slowjansk
- Pokrowsk
- Kramatorsk
Ukrainische Gegenwehr im Gebiet Saporischschja
Andrij Bilezkyj betonte, dass die russischen Vorbereitungen
“eindeutig auf eine großangelegte mechanisierte Offensive hindeuteten”– dies unterstreicht die Brisanz der Lage im Abschnitt Lyman-Borowa. Zudem räumten ukrainische Kräfte am Westufer des Flusses Hajtschur (Oblast Saporischschja) mehrere russische Brückenköpfe aus. Dieser Erfolg zeigt, wie aktiv die ukrainische Seite dem Feind entgegentritt.
Die Frontlage bleibt angespannt, mit intensiven Gefechten an mehreren Stellen. Entscheidend ist: Die Schlagkraft der ukrainischen Verteidigung könnte den weiteren Kriegsverlauf maßgeblich beeinflussen – insbesondere, ob die russischen Truppen ihre Offensivoperationen fortsetzen können. Gleichzeitig beweisen die ukrainischen Streitkräfte ihre Entschlossenheit, der Aggression standzuhalten, was die Bedeutung von Strategie und Vorbereitung in diesem Konflikt unterstreicht.
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