Stromausfall in Slawutytsch: Russischer Angriff legt Energieversorgung lahm – 430.000 Haushalte betroffen.

Stromausfall in Slawutytsch: Russischer Angriff legt Energieversorgung lahm – 430.000 Haushalte betroffen
Stromausfall in Slawutytsch: Russischer Angriff legt Energieversorgung lahm – 430.000 Haushalte betroffen

Russischer Angriff auf ukrainische Energieinfrastruktur

Nach Angaben von TSN.ua: Am 21. März 2023 hat die russische Armee erneut die Energieversorgung der Ukraine attackiert. Die Stadt Slawutytsch ist infolgedessen komplett vom Stromnetz getrennt. Fast 21.000 Einwohner haben dort keinen Strom mehr. Die kritischen Einrichtungen der Stadt laufen jetzt mit Notstrom, damit lebenswichtige Dienste weiter funktionieren.

Der Angriff traf eine wichtige Energieanlage im Rajon Nischyn in der Oblast Tschernihiw. Die Folgen sind gravierend: Insgesamt sind 430.000 Abnehmer in den Bezirken Nischyn, Pyrjatyn und Tschernihiw ohne Elektrizität. In der Stadt Tschernihiw selbst fahren wegen des Spannungsausfalls vorübergehend alle Oberleitungsbusse – bis auf die Linie 11 – nicht.

Wiederherstellung der Stromversorgung läuft

Die Energieversorger arbeiten bereits im Schichtdienst, um die Haushalte so schnell wie möglich wieder ans Netz zu bringen. In Slawutytsch wurden „Unzerstörbarkeitspunkte“ eingerichtet. Die Wärme- und Wasserversorgung ist gesichert. Auch Telefon- und Internetverbindungen funktionieren, sodass die Menschen in dieser schwierigen Zeit erreichbar bleiben.

Dieser Angriff ist Teil einer groß angelegten russischen Kampagne, die darauf abzielt, die ukrainische Energieinfrastruktur zu destabilisieren.

Solche Aktionen gefährden im Krieg nicht nur den Alltag der Bevölkerung, sondern auch die gesamte Wirtschaft des Landes. Die ukrainischen Energieunternehmen und die Notdienste arbeiten ununterbrochen an der Wiederherstellung der Stromnetze. Die wiederholten Attacken zeigen jedoch, wie verwundbar die kritische Infrastruktur in diesem Konflikt ist.


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