Ukraine: Russische Drohnen vernichten 24.000 Bücher und zerstören Lyzeum in Region Tschernihiw.

Ukraine: Russische Drohnen vernichten 24.000 Bücher und zerstören Lyzeum in Region Tschernihiw
Ukraine: Russische Drohnen vernichten 24.000 Bücher und zerstören Lyzeum in Region Tschernihiw

Angriffe auf Schulen und kritische Infrastruktur

Nach Angaben von TSN.ua: Am 19. März haben russische Drohnen ein Lyzeum im Dorf Awdijiwka in der Region Tschernihiw schwer beschädigt. Der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Wjatscheslaw Tschaus, erklärte:

„Am späten Abend zerstörten die Russen mit drei ‚Geranien‘-Drohnen das Lyzeum in der Gemeinde Ponornyzja. Das Gebäude ist stark beschädigt.“
Auch mehrere Schulbusse wurden bei dem Angriff getroffen.

Am selben Tag griffen russische Truppen Infrastruktureinrichtungen in Saporischschja an. Die Folge: Über 38.000 Haushalte waren ohne Strom. Dieser Angriff war Teil einer groß angelegten nächtlichen Offensive, bei der insgesamt 133 Drohnen auf die Ukraine abgefeuert wurden.

Zivile Ziele im Visier: Bibliothek und Wohnhäuser betroffen

Bereits am 13. März hatte eine feindliche Drohne das Zentrum von Nowhorod-Siwerskyj attackiert. Dabei wurde die örtliche Bibliothek getroffen, in der 24.000 Bücher verbrannten. Wie die Bibliotheksdirektorin Tetjana Kostjukowa mitteilte, umfasste der Bestand zum 1. Januar 2026 insgesamt 25.000 Exemplare – fast der gesamte Bestand wurde somit vernichtet.

In Odessa wiederum beschädigte ein russischer Angriff zwölf Wohngebäude. Zwei verletzte Personen mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Diese Beispiele zeigen, dass die Angriffe auf zivile Einrichtungen in der Ukraine unvermindert anhalten. Besonders Schulen und Bibliotheken, aber auch Wohnhäuser werden immer wieder zum Ziel, was die humanitäre Lage weiter verschärft.

Die anhaltenden Attacken auf die zivile Infrastruktur sind Teil der russischen Militärstrategie und treiben die Ukraine tiefer in eine humanitäre Krise. Die betroffenen Menschen sind dringend auf Hilfe angewiesen. Die internationale Gemeinschaft steht vor der Herausforderung, auf diese Eskalation zu reagieren.


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