Ukrainische Streitkräfte treffen russische „Tor“-Systeme und S-300-Radarstation – neue Schläge gegen Besatzer.
Angriffe der ukrainischen Verteidigungskräfte
Nach Angaben von UATV: Am 17. März führten die ukrainischen Verteidigungskräfte Angriffe auf feindliche Stellungen in den vorübergehend besetzten Gebieten der Regionen Donezk, Luhansk und Saporischschja durch. Dabei wurden zwei Flugabwehrraketensysteme vom Typ 'Tor' und 'Tor-M1' sowie eine Radaranlage des S-300-Komplexes zerstört. Die Radaranlage wurde nach Angaben des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Tscherwone getroffen. Diese Aktionen zeigen, wie gezielt die Ukraine militärische Schlüsselinfrastruktur des Gegners ins Visier nimmt.
Verluste auf feindlicher Seite
Darüber hinaus vermeldete der Generalstab einen Treffer auf ein Flugabwehrraketensystem nahe Klinzy in der russischen Oblast Brjansk sowie auf eine Raketenabteilung der 15. eigenständigen Küstenverteidigungsbrigade der russischen Schwarzmeerflotte. Insgesamt sollen innerhalb des letzten Tages 930 russische Soldaten getötet und 120 feindliche Fahrzeuge zerstört worden sein. Parallel dazu wurde fast 2000 Drohnen ein Schlag versetzt.
'Das Ausmaß des verursachten Schadens und die Verluste des Feindes werden noch präzisiert', erklärte der Generalstab.
Diese Angriffe belegen, dass die ukrainischen Kräfte ihre Bemühungen darauf konzentrieren, zentrale militärische Anlagen des Gegners auszuschalten – was dessen Fähigkeit zur Kriegsführung in der Region erheblich beeinträchtigen dürfte. Die hohe Zahl getöteter Besatzer und zerstörter Ausrüstung unterstreicht den aktiven Widerstand der Ukraine und deutet auf eine mögliche Intensivierung der Kämpfe in naher Zukunft hin. Die Lageanalyse zeigt, dass der Konflikt weiter eskaliert, insbesondere im Hinblick auf den Einsatz neuer militärischer Taktiken beider Seiten.
Lesen Sie auch
- Kann Europa die Ukraine 2029 ohne die USA verteidigen? Eine Szenario-Analyse
- Weißrussland schaltet Verstärker für Russland ab: Neue Auswirkungen auf die „Shahed“-Angriffe
- Peru geht gegen Kreml vor: 36 Ermittlungen wegen Menschenhandels mit Latino-Söldnern
- 63 Gefechte an einem Tag: Ukrainische Streitkräfte zerstören feindliche Brücken und Lager
- Putin erfindet Siege und meidet Verhandlungen: Neue Analyse des ISW
- Moskaus Strategie gescheitert: Russland kann der Ukraine keine Kapitulationsbedingungen diktieren

