Schröder fordert Rückkehr zu russischem Gas – scharfe Reaktion aus Kiew.
Ehemaliger Kanzler wirbt für Kooperation mit Moskau
Nach Angaben von TSN.ua: Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder hat sich in einem Beitrag für die Berliner Zeitung für eine Wiederaufnahme der deutschen Energiepartnerschaft mit Russland ausgesprochen. Er kritisierte die Abkehr von russischen Energielieferungen als 'fragwürdig'. Schröder betonte dabei:
«Ich sorge mich um die Zukunft unseres Landes» - Gerhard Schröder
und plädierte für eine Rückkehr zu den früheren Kooperationsmustern. Seine Position stößt in Deutschland auf geteiltes Echo, da sie die energiepolitische Zerrissenheit des Landes widerspiegelt.
Scharfe Erwiderung aus der Ukraine
Das ukrainische Außenministerium reagierte umgehend und deutlich auf Schröders Äußerungen. Sprecher Georgij Tichyj warf dem Ex-Kanzler vor, europäische Abhängigkeiten zu fördern, und erklärte scharf:
«Von ihm stinkt es nach russischem Gas, und an seinen Händen klebt ukrainisches Blut. Tröpfeln die Rubel immer noch?» - Georgij Tichyj
Diese deutlichen Worte unterstreichen die klare Haltung Kyjs in der Frage der Energieabhängigkeit vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich bislang nicht direkt zu Schröders Vorstoß geäußert. Die Kontroverse verdeutlicht die anhaltende Spannung zwischen wirtschaftlichen Interessen und solidarischer Unterstützung für die Ukraine innerhalb Europas. Die deutsche Politik steht vor der komplexen Aufgabe, Energiesicherheit und Bündnistreue in Einklang zu bringen, während die Diskussion über den richtigen Kurs weitergeht.
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