Vorschlag der USA für Waffenruhe im Energiekrieg: Kiew sagt zu, Moskau schweigt.

Vorschlag der USA für Waffenruhe im Energiekrieg: Kiew sagt zu, Moskau schweigt
Vorschlag der USA für Waffenruhe im Energiekrieg: Kiew sagt zu, Moskau schweigt

Deeskalation der Angriffe auf die Energieversorgung

Nach Angaben von TSN.ua: Die USA haben eine vorübergehende Waffenruhe für Angriffe auf Energieinfrastruktur vorgeschlagen. Während die Ukraine dem Vorschlag zugestimmt hat, liegt von russischer Seite bislang keine Bestätigung vor. Präsident Wolodymyr Selenskyj verwies auf die jüngsten russischen Angriffe vom 3. Februar 2023, bei denen die russische Armee einen massiven kombinierten Schlag mit insgesamt 521 Luftangriffsmitteln führte.

Die ukrainische Luftabwehr konnte 38 Raketen und 412 Drohnen abschießen. Dennoch traf der Angriff acht Regionen des Landes. Die russischen Streitkräfte zielten gezielt auf Wärmekraftwerke und Heizkraftwerke, obwohl die Temperaturen auf bis zu -25°C gefallen waren. In der Folge waren Hunderttausende Haushalte von der Wärmeversorgung abgeschnitten. Solche Angriffe auf kritische Infrastruktur sind ein zentraler Bestandteil der russischen Kriegsführung im Winter.

Verhandlungen über eine Feuerpause

Die Gespräche über eine solche Feuerpause für den Energiesektor sind für den 4. und 5. Februar 2023 geplant. Selenskyj betonte, dass die Ukraine zu diesem Dialog bereit sei, Russland sich jedoch bisher in Schweigen hülle. Der Präsident fügte hinzu, dass

die „Waffenruhe im Energiekrieg“ eine Woche dauern
solle, und unterstrich die Dringlichkeit solcher Vereinbarungen in der bitteren Kälte.

Die Lage zeigt die existenzielle Bedeutung einer intakten Energieinfrastruktur für die Ukraine, besonders während der Wintermonate. Die ausbleibende Zusage Russlands könnte auf Schwierigkeiten bei der Erreichung einer Einigung hindeuten, was weitere Belastungen für die bereits kriegsgebeutelte Zivilbevölkerung bedeuten würde. Ein erfolgreiches Abkommen könnte die Spannungen verringern und dringend benötigte Stabilität in die Energieversorgung bringen.


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