Schockierende Preissprünge: Kaltwasser wird in ukrainischen Städten bis zu dreimal teurer.

Schockierende Preissprünge: Kaltwasser wird in ukrainischen Städten bis zu dreimal teurer
Schockierende Preissprünge: Kaltwasser wird in ukrainischen Städten bis zu dreimal teurer

Kaltwasserpreise in der Ukraine steigen rasant

Nach Angaben von Слово і Діло — Інфографіка: Seit Juli 2023 müssen Bewohner vieler ukrainischer Großstädte deutlich tiefer in die Tasche greifen, wenn es um kaltes Leitungswasser geht. In einigen regionalen Zentren haben sich die Kosten pro Kubikmeter verdoppelt oder sogar verdreifacht, darunter in Winnyzja, Dnipro und Ternopil. Grund dafür ist eine lange Phase eingefrorener Tarife, die nun zu einem sprunghaften Anstieg geführt hat – eine Entwicklung, die viele Haushalte stark verunsichert.

Tarifänderungen in den einzelnen Städten

Den größten Anstieg verzeichnet Winnyzja mit einer Steigerung von über 216 Prozent. In Dnipro erhöhte sich der Preis um 161,2 Prozent, in Saporischschja um 144,5 Prozent. Auch andere Städte sind betroffen:

  • Tscherniwzi: Anstieg um 127,7 Prozent
  • Uschhorod: Anstieg um 112,9 Prozent
  • Riwne: Anstieg um 110 Prozent
  • Tscherkassy: Anstieg um 105,1 Prozent

Derzeit ist kaltes Wasser in Uschhorod mit 91,24 Hrywnja pro Kubikmeter am teuersten, während es in Charkiw mit 24,51 Hrywnja am günstigsten ist. In Lwiw liegt der Tarif bei 25,88 Hrywnja, in Chmelnyzkyj bei 27,39 Hrywnja.

In mehreren Städten blieben die alten Tarife dagegen unverändert, darunter Kropywnyzkyj, Schytomyr, Odessa, Mykolajiw, Poltawa, Kramatorsk, Sumy, Tschernihiw, Cherson, Kyjiw, Chmelnyzkyj, Lwiw und Charkiw. Die Regierung hatte zwar eine Verschiebung der Preiserhöhungen bis Dezember 2025 beantragt, doch die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt zeigt, dass diese Forderung nicht überall umgesetzt wurde.

Die neuen Tarife sorgen bei den Bürgern für Unruhe, da steigende Wasserpreise die ohnehin hohen Lebenshaltungskosten weiter in die Höhe treiben. Experten warnen, dass dies vor allem einkommensschwache Familien hart treffen könnte. Die Entwicklung erfordert daher eine genaue Beobachtung und schnelles Handeln der Behörden, um die finanzielle Belastung für die Bevölkerung abzufedern.

Die Erhöhung der Kaltwassertarife im Juli 2023 ist ein zentrales Thema, das sowohl die Bürger als auch die staatlichen Stellen beschäftigt. Besonders in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit könnte dieser Schritt die finanzielle Stabilität vieler Haushalte gefährden. Es bleibt abzuwarten, ob die Regierung Maßnahmen ergreift, um die negativen Auswirkungen abzumildern und die Versorgung mit bezahlbarem Trinkwasser sicherzustellen.


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