Lwiw: Festgenommene soll Anschlag für 60.000 Hrywnja auf Geheiß des FSB verübt haben.

Lwiw: Festgenommene soll Anschlag für 60.000 Hrywnja auf Geheiß des FSB verübt haben
Lwiw: Festgenommene soll Anschlag für 60.000 Hrywnja auf Geheiß des FSB verübt haben

Zwei Explosionen erschüttern Lwiw

Nach Angaben von TSN.ua: Am 22. Februar 2023 erschütterten zwei Detonationen das Zentrum von Lwiw. Bei dem Anschlag kam die junge Polizistin Wiktorija Schpylka ums Leben, mehr als 20 Menschen wurden verletzt. Bis zum 23. Februar befanden sich noch 12 Verletzte in Krankenhäusern und wurden medizinisch versorgt. Die Behörden leiteten eine Untersuchung ein, die den Vorfall als Terrorakt einstuft.

Festnahme einer Verdächtigen

Die mutmaßliche Attentäterin, die 33-jährige Irina Sawetina, wurde in einem kontrollierten Grenzgebiet bei Staryj Sambir festgenommen, als sie versuchte, die Region Lwiw zu verlassen. Nach Angaben der Strafverfolgungsbehörden handelte die Frau auf Anweisung von Kuratoren des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB. Ihr sei für die Ausführung der Tat eine Summe von 60.000 Hrywnja versprochen worden.

Der Bürgermeister von Lwiw, Andrij Sadowyj, betonte: 'Das ist ein Terroranschlag.'

Das Gericht ordnete für Sawetina als Sicherungsmaßnahme Untersuchungshaft ohne Möglichkeit auf Kaution an. Staatsanwalt Nasar Markiw fügte hinzu, der 'Verdacht gründe sich auf objektive Beweise, die auf die Begehung des Terrorakts durch die Festgenommene hindeuten'. Die Ermittlungen dauern an, die Behörden arbeiten weiter an der Aufklärung der Umstände und Details dieses schrecklichen Verbrechens. Der Anschlag verdeutlicht die anhaltende Bedrohungslage durch hybride Kriegsführung.

Der Terrorakt in Lwiw ist ein weiteres Zeugnis der Gefahr, die von solchen Anschlägen ausgeht, insbesondere angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen. Die Behörden und Strafverfolgungsorgane verstärken ihre Anstrengungen, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten und künftige Verbrechen dieser Art zu verhindern. Die Situation rund um den Anschlag hat in der Gesellschaft Besorgnis ausgelöst und erfordert eine sorgfältige Analyse möglicher Bedrohungen sowie Methoden zu deren Abwehr.


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