Kiew entdeckt Potenzial für 50 neue Schutzräume: Wo die unterirdischen Bunker entstehen sollen.
Neue Schutzräume in Kiew: Stadt sieht ungenutzte Möglichkeiten
Nach Angaben von Novyny.live: In der ukrainischen Hauptstadt gibt es ein erhebliches Potenzial, das Netz an Schutzbauten zu erweitern. Laut dem Leiter der Bezirksverwaltung von Obolon, Kyrylo Fessyk, könnten mindestens 50 weitere Standorte in unterirdischen Räumlichkeiten als Schutzräume eingerichtet werden. Dies erklärte er in der Sendung 'Kyjiwska Tschasu'.
Die Stadt verfügt über eine beträchtliche Anzahl ungenutzter unterirdischer Bereiche, die sich als Schutzbauten eignen. Ein großes Hindernis besteht jedoch darin, dass es in der Ukraine derzeit keine rechtlichen Regelungen gibt, um private Räumlichkeiten in Mehrfamilienhäusern als Schutzräume zu nutzen. Diese rechtliche Lücke muss geschlossen werden, um den Schutz der Bevölkerung in Zeiten erhöhter Gefahr zu optimieren. Zusätzlich zu diesen Planungen hat der Kiewer Stadtrat einem Kredit in Höhe von 150 Millionen Euro für den Kauf von 50 neuen U-Bahn-Waggons zugestimmt.
'Mindestens 50 solcher Standorte gibt es in der Hauptstadt noch', betonte Kyrylo Fessyk und unterstrich damit die Bedeutung des Ausbaus des Schutzraumnetzes.
Die Erweiterung des Schutzraumnetzes ist ein entscheidender Schritt, um die Sicherheit der Einwohner zu gewährleisten, insbesondere angesichts der aktuellen Herausforderungen. Die fehlende Möglichkeit, private unterirdische Räume zu nutzen, macht die Entwicklung neuer gesetzlicher Grundlagen erforderlich. Nur so können die vorhandenen Ressourcen effizienter genutzt werden. Dies würde auch die allgemeine Notfallvorsorge der Hauptstadt maßgeblich verbessern.
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