In Russland wurde ein Jugendlicher für die Brandstiftung eines Su-34 auf einer Luftwaffenbasis verurteilt.
Ein Gericht in Tscheljabinsk, Russland, hat einem 17-jährigen Jungen wegen der Brandstiftung eines Kampfjets Su-34, der auf der Luftwaffenbasis in Flammen aufging, ein Urteil ausgesprochen.
Nach Angaben der Pressestelle des Tscheljabinsker Bezirksgerichts wurde der Jugendliche für schuldig befunden und zu acht Jahren in einer Erziehungsanstalt verurteilt. Die Ermittler stellten fest, dass der Junge im Januar 2024 auf dem Gelände der Luftwaffenbasis Schagol in Tscheljabinsk das Flugzeug in Brand setzte.
Nach Version des FSB der RF handelte er im Auftrag einer unbekannten Person, die ihm 4,5 Millionen Rubel versprochen hatte. Der Junge erhielt 25.000 Rubel, um den Auftrag auszuführen, nachdem er durch Gärten auf das Militärgelände gelangte.
Der Junge wurde innerhalb von 24 Stunden nach dem Vorfall festgenommen. Am 4. Januar veröffentlichte der ukrainische Militärgeheimdienst ein Video des brennenden Flugzeugs. Zuvor wurde ein anderer Jugendlicher aus Dagestan wegen Versuchs eines Anschlags auf ein Objekte der Streitkräfte der RF in Tscheljabinsk verhaftet.
Das Hauptmilitärspionageamt des Verteidigungsministeriums der Ukraine hatte zuvor berichtet, dass ein Bomber Su-34 auf dem Flugplatz 'Schagol' in Brand geraten war. Es liegen noch keine verfügbaren Daten über die Schäden am Flugzeug vor.
Im Vergleich dazu wurde die Produktion von Su-57 Jagdflugzeugen in Russland aufgrund von US-Sanktionen und deren Verbündeten ausgesetzt. Auf dem Flugplatz 'Achtubinsk' wurde zum ersten Mal ein Mehrzweckjäger Su-57 getroffen.
Die Brandstiftung des Su-34 Flugzeugs in Tscheljabinsk geschah auf Anordnung einer unbekannten Person, die dem Jungen Geld für diese Tat versprach. Das Gericht fällte ein Urteil über den Jugendlichen, der sich nun für acht Jahre in einer Erziehungsanstalt befindet. Gleichzeitig gibt es in der Ukraine ähnliche Vorfälle mit russischen Militärfahrzeugen, die auf eine Vertiefung des Konflikts zwischen den Ländern hindeuten könnten.Lesen Sie auch
- Brutaler Angriff auf Ukrainer in Breslau: Polizei nimmt zwei Tatverdächtige fest – Details zur Auseinandersetzung
- Gedenkrituale für Vermisste: Psychologin Petryshyn mahnt mehr gesellschaftliche Aufmerksamkeit an
- Geständnis einer US-Bloggerin: Laura Loomer gibt zu, russischer Propaganda erlegen zu sein
- Besorgniserregender Anstieg von Gewalttaten gegen Ukrainer in Polen – Generalkonsulat verlangt Reaktion
- Angepasst, aber nicht genesen: Ukrainische Frauen im Krieg – eine Langzeitstudie zeigt Widersprüche
- Drei Ukrainer ohne Papiere aus Besatzung gerettet – Bring Kids Back UA erfolgreich

