Nach Übergriff auf Ukrainer in Breslau: Mykola Knyazhytskyi bewertet polizeiliche Reaktion.

Nach Übergriff auf Ukrainer in Breslau: Mykola Knyazhytskyi bewertet polizeiliche Reaktion
Nach Übergriff auf Ukrainer in Breslau: Mykola Knyazhytskyi bewertet polizeiliche Reaktion

Mykola Knyazhytskyi zum Gewaltvorfall in Breslau

Nach Angaben von Espreso.tv: Der ukrainische Abgeordnete Mykola Knyazhytskyi hat sich zu einem Angriff auf Landsleute in Breslau geäußert. Dabei betonte er, dass die Polizei den Fall ernst nehme. Auslöser war eine Auseinandersetzung an einer Supermarktkasse, bei der die 20-jährige Anastasiia und der 21-jährige Maksym – beide ukrainische Staatsbürger – vor ihrem Fahrzeug von drei Männern attackiert wurden. Einer der Täter war bereits vorbestraft und saß zehn Jahre im Gefängnis.

Den Angreifern drohen nach Angaben der Behörden bis zu acht Jahre Haft. Zwei von ihnen wurden bereits festgenommen. Knyazhytskyi wies darauf hin, dass in Polen rund zwei Millionen Ukrainer leben, von denen 80 Prozent einer Arbeit nachgehen und freundschaftliche Beziehungen zu Einheimischen pflegen.

Stellungnahme des Breslauer Oberbürgermeisters

„In unserer Stadt gibt es und wird es keine Toleranz für Gewalt geben, die aus Hass, Fremdenfeindlichkeit oder nationalen Vorurteilen entsteht.“ – Jacek Sutryk

Die Reaktion von Polizei und Kommunalverwaltung zeigt, dass derartige Übergriffe nicht bagatellisiert werden. Der Vorfall verdeutlicht die Bedeutung von Sicherheit für Ausländer in Polen, gerade angesichts der großen ukrainischen Gemeinschaft. Mit der klaren Ablehnung von Gewalt versucht die Stadtverwaltung, das Vertrauen der Ukrainer zu stärken, die in Breslau leben und arbeiten. Die Ereignisse könnten das Bild von Polen als Zufluchtsort für ukrainische Migranten nachhaltig prägen.


Lesen Sie auch

Werbung