Gedenken an 406 Verstorbene: Ukraine erinnert am 28. Juli an Opfer russischer Gefangenschaft.

Gedenken an 406 Verstorbene: Ukraine erinnert am 28. Juli an Opfer russischer Gefangenschaft
Gedenken an 406 Verstorbene: Ukraine erinnert am 28. Juli an Opfer russischer Gefangenschaft

Gedenken an die Toten am 28. Juli

Nach Angaben von UATV: Am 28. Juli gedenkt die Ukraine ihrer Verteidiger und Zivilisten, die in russischer Gefangenschaft ums Leben kamen. Oleniwka ist zum Symbol dieser Tragödie geworden: Dort wurden ukrainische Soldaten durch Beschuss russischer Truppen getötet. In der Nacht vom 28. auf den 29. Juli 2022 beschossen russische Streitkräfte die Strafkolonie in Wolnowacha. Dabei starben nach vorläufigen Angaben mindestens 53 Menschen, über 130 wurden verletzt.

Nach Angaben von Dmytro Lubinez kamen mindestens 406 Ukrainer in russischer Gefangenschaft ums Leben. Fast 700 verschiedene Foltermethoden wurden dokumentiert, die von russischer Seite angewandt wurden. Lubinez erklärte wörtlich:

„Die Ukraine hat bereits 695 Formen der Folter dokumentiert, die von Russland eingesetzt wurden. Und das sind nur die Verbrechen, die wir erfassen konnten.“ – Dmytro Lubinez

Über 300 ukrainische Soldaten und Zivilisten starben in russischer Haft; die genauen Umstände von 311 Todesfällen werden derzeit noch untersucht. Diese Zahlen verdeutlichen das immense Ausmaß des Leids und den Terror, dem die Ukrainer im Krieg ausgesetzt sind. Das Gedenken an die Toten ist ein wichtiger Schritt, um die Opfer der russischen Aggression nicht zu vergessen und Gerechtigkeit einzufordern. Viele weitere Schicksale sind noch ungeklärt, und die Aufarbeitung der Verbrechen dauert an.

Bedeutung des Gedenktags

Das Gedenken am 28. Juli hat im Kontext des anhaltenden Krieges mit Russland eine besondere Bedeutung. Dieses Datum erinnert an die verheerenden Folgen des Konflikts, der zahlreiche Opfer unter ukrainischen Soldaten und Zivilisten gefordert hat. Zugleich unterstreichen die dokumentierten Folterfälle und Todesfälle in Gefangenschaft die Notwendigkeit internationaler Unterstützung und einer umfassenden Aufklärung von Kriegsverbrechen. Dies könnte ein entscheidender Schritt hin zu Gerechtigkeit und Wiedergutmachung für die Opfer der russischen Aggression sein.


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