Ungarn bietet sich als Gastgeber für Ukraine-Friedensgipfel an.
Budapester Bereitschaft für Friedensgespräche
Nach Angaben von TSN.ua: Nach einem Treffen mit dem US-Außenminister Marco Rubio hat Ungarns Außenminister Péter Szijjártó die Bereitschaft seines Landes bekundet, einen Friedensgipfel zur Beendigung des Krieges in der Ukraine auszurichten. Szijjártó betonte dabei, Ungarn sei das einzige Land in Europa, das den Konfliktlösungsansatz von Donald Trump unterstütze. Die ungarische Position unterscheidet sich damit deutlich von der Mehrheit der EU-Partner.
Der Minister bekräftigte, Ungarn habe keine Waffen geliefert, sondern setze ausschließlich auf diplomatische Kanäle. Er forderte ein sofortiges Ende der Mobilisierung und der Kampfhandlungen, wobei er die ukrainische Einberufungspraxis als 'Menschenjagd' bezeichnete. Bereits zuvor hatte Szijjártó geäußert, dass EU-Beitrittsgespräche mit Georgien vorteilhafter seien als mit der Ukraine. Diese Äußerungen unterstreichen die außenpolitische Sonderrolle Ungarns in der aktuellen Krise.
Ungarns diplomatische Initiativen
Das Angebot für einen Friedensgipfel zeigt, dass Ungarn seine diplomatischen Aktivitäten im Ukraine-Konflikt intensiviert. Die explizite Bezugnahme auf den Trump'schen Ansatz und der Verzicht auf militärische Unterstützung für Kiew markieren eine bewusste Abgrenzung von der gemeinsamen EU-Linie. Diese Haltung könnte künftige Verhandlungen innerhalb der Europäischen Union beeinflussen, während diese weiter nach Wegen sucht, die Lage in der Ukraine zu stabilisieren.
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