Zweite Verhandlungsrunde in Abu Dhabi: Das steht auf der Agenda.

Zweite Verhandlungsrunde in Abu Dhabi: Das steht auf der Agenda
Zweite Verhandlungsrunde in Abu Dhabi: Das steht auf der Agenda

Verhandlungen in Abu Dhabi

Nach Angaben von TSN.ua: Am 4. und 5. Februar findet in Abu Dhabi die zweite Runde von Dreiergesprächen statt. Diese Verhandlungen folgen auf ein erstes Treffen im Januar, das ohne konkrete Ergebnisse blieb. Im Fokus stehen diesmal Sicherheitsgarantien für die Ukraine und die Lage im Donbas. Die Gespräche finden vor dem Hintergrund einer weiter eskalierenden militärischen Lage statt, was ihren Ausgang besonders bedeutsam macht.

Die ukrainische Delegation setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

  • Rustem Umjerow
  • Kyrylo Budanow
  • Serhij Kyslyzja
  • Andrij Hnatow
  • Oleksandr Bews
  • Dawid Arachamija

Die russische Delegation wird von Igor Kostjukow geleitet. Als US-Sondergesandte nehmen Steve Witkoff und Jared Kushner teil. Die Verhandlungen gliedern sich in zwei Phasen: Zuerst treffen sich die ukrainischen und amerikanischen Vertreter bilateral, anschließend kommen alle drei Parteien zusammen.

Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte am Abend des 2. Februars mit, dass ein bilateraler Sicherheitsgarantie-Vertrag mit den USA bereits ausgearbeitet sei. Er betonte zudem, dass die Arbeit der Verhandlungsgruppe nach den massiven russischen Raketenangriffen auf die Energieinfrastruktur am 3. Februar angepasst werde. Selenskyj äußerte die Hoffnung, von der russischen Seite konkrete Kompromissvorschläge zu hören. Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bekräftigte, dass die Zusammensetzung der russischen Delegation unverändert bleibe.

Entscheidend ist, dass sich alle Verhandlungsergebnisse ausschließlich auf ukrainisches Recht und internationales Recht stützen müssen. Andrij Sybiha

Bedeutung der Gespräche

Diese zweite Verhandlungsrunde in Abu Dhabi ist von großer Tragweite, da sie in einer Phase fortgesetzter Kampfhandlungen und steigender Spannungen stattfindet. Ein möglicher Kompromiss könnte die weitere Entwicklung in der Ukraine und die Sicherheitslage in ganz Europa maßgeblich beeinflussen. Beobachter sehen in einem konstruktiven Dialog den Schlüssel, um die Sicherheitslage zu stabilisieren und die humanitären Folgen des Konflikts einzudämmen.


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