Nach vier Jahren Krieg: Die Ukraine verfügt über Europas kampfstärkste Armee.
Die Transformation zweier Armeen
Nach Angaben von UATV: Vier Jahre nach Beginn des großangelegten Angriffskrieges zeigen sich fundamentale Unterschiede in der Kampfkraft der ukrainischen und russischen Streitkräfte. Die ukrainische Armee gilt heute als die schlagkräftigste in ganz Europa. Seit Jahresbeginn haben ukrainische Drohnen allein 29.700 russische Soldaten ausgeschaltet. Dem stehen nur etwa 22.000 neu rekrutierte russische Kräfte gegenüber. Insgesamt hat die russische Armee in diesem Krieg bereits mehr als 1,25 Millionen Mann verloren.
Seit dem Beginn der großangelegten Invasion Russlands, die nun 1.462 Tage andauert, haben die ukrainischen Streitkräfte ein beeindruckendes Maß an Ausbildung und Effektivität bewiesen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj betonte die strategische Bedeutung dieser Verluste für den Gegner:
„Die Aufgabe unserer Einheiten ist es, ein solches Maß an Vernichtung des Besatzers zu gewährleisten, dass die russischen Verluste größer sind als der Nachschub an Menschen“ – Wolodymyr Selenskyj
Finanzhilfen und internationale Unterstützung
Von entscheidender Bedeutung für die ukrainische Verteidigungsfähigkeit ist die finanzielle Unterstützung durch die Europäische Union. Am 11. Februar 2026 bewilligte das Europäische Parlament ein Kreditpaket in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine. Insgesamt hat die EU seit Kriegsbeginn über 200 Milliarden Euro für wirtschaftliche und verteidigungspolitische Zwecke bereitgestellt. Der NATO-Generalsekretär Mark Rutte unterstrich die Verbundenheit:
„Ihre Sicherheit ist unsere Sicherheit. Ihre Welt ist unsere Welt, und sie muss gerecht und dauerhaft sein, mit einer starken und freien Ukraine“ – Mark Rutte
Die Analyse der Kampffähigkeiten zeigt die klare Überlegenheit der ukrainischen Streitkräfte in Europa, während die russische Armee mit immensen Verlusten kämpft. Dies unterstreicht, wie existenziell die internationale Unterstützung für die Ukraine ist, die sich seit zwölf Jahren russischer Aggression erwehren muss – die mit der Besetzung der Krim und Teilen des Donbas im Jahr 2014 begann. Der Krieg hat die europäische Sicherheitsarchitektur nachhaltig verändert.
Die Entwicklung zeigt, dass die ukrainischen Streitkräfte ihre Position auf der internationalen Bühne stetig ausbauen und dabei substanzielle Unterstützung von westlichen Partnern erhalten. Die wachsende finanzielle Hilfe der EU und der NATO macht deutlich, wie sehr kollektive Sicherheit und Zusammenarbeit im Widerstand gegen die Aggression zusammenhängen. Sie spiegelt auch das strategische Interesse des Westens wider, Stabilität in der Region zu fördern und die territoriale Integrität der Ukraine zu wahren.
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