Ukraine berät mit Partnern über Energiekrise – Norwegen und Italien leisten bereits Hilfe.
Energiekrise durch russische Angriffe
Nach Angaben von UATV: Die russischen Raketen- und Drohnenangriffe haben die ukrainische Energieinfrastruktur massiv beschädigt. Vor diesem Hintergrund plant die ukrainische Regierung ein internationales Treffen nach dem Vorbild der 'Ramstein'-Formate, um Unterstützung von Verbündeten zu koordinieren. Außenminister Dmytro Kuleba bestätigte bereits erste konkrete Hilfszusagen aus Norwegen und Italien.
Konkrete Zusagen aus Europa
Am 15. Januar 2023 gab Außenminister Dmytro Kuleba bekannt, dass Norwegen ein Hilfspaket in Höhe von 200 Millionen US-Dollar bereitstellt.
„Noch in dieser Woche erhalten wir ein umfangreiches Paket in Höhe von 200 Millionen Dollar von Norwegen für den Kauf von Gas und Ausrüstung,“ so Dmytro Kuleba.Parallel dazu hat Italien bereits mit der Lieferung von Hochleistungs-Industriekesseln im Wert von 1,85 Millionen Euro begonnen.
„Italien hat bereits damit begonnen, Hochleistungs-Industriekessel im Gesamtwert von 1,85 Millionen Euro zu liefern,“ fügte Kuleba hinzu.
Präsident Wolodymyr Selenskyj berief eine Krisensitzung zur Energielage ein, was die Dringlichkeit der Situation unterstreicht. Die ukrainische Regierung sucht weiterhin intensiv internationale Unterstützung, um die Energieversorgung zu stabilisieren. Die anhaltenden militärischen Angriffe stellen eine immense Herausforderung für das gesamte Energiesystem dar. Die internationale Zusammenarbeit ist daher entscheidend, um die Versorgung der Bevölkerung und die Funktion der Wirtschaft aufrechtzuerhalten. In dieser kritischen Phase wird die schnelle und koordinierte Hilfe der Partnerländer für die Widerstandsfähigkeit der Ukraine von zentraler Bedeutung sein.
Lesen Sie auch
- Moskau bedroht Getreideexport: Kiew ruft UN-Sicherheitsrat an
- 35-minütiges Gespräch in Manila: Rubio und Lawrow tauschen sich über Ukraine-Krieg aus
- 125 Millionen Euro von Irland: 100 Millionen fließen in die ukrainische Verteidigung
- Ukraine und Raytheon einigen sich auf gemeinsame Fertigung von Patriot-Abfangjägern
- Nach Kritik an Soldatenverträgen: Das ändert sich nach Syrskyjs Abgang
- 125 Millionen Euro für die Ukraine: Das steckt hinter dem neuen Hilfspaket aus Irland

