Brennstoffkrise in Russland: 57 Regionen ohne Benzin aufgrund von Drohnenangriffen.
Nach Angaben von inkorr.com: Infolge massiver Angriffe ukrainischer Drohnen auf Raffinerien sind mindestens 57 russische Regionen mit einer Brennstoffkrise konfrontiert. Das sind bereits über die Hälfte des Landes, wo der Mangel an Benzin negative Auswirkungen auf den Transport, die Warenlieferung hatte und zu Preissteigerungen führte. Dies berichtet RBK-Ukraine.
Die am stärksten betroffenen Regionen Russlands durch die Brennstoffkrise
Zunächst sind die östlichen Regionen betroffen, wie Transbaikalien, Primorje und die Region Sachalin. Hier wird Benzin nur mit Coupons ausgegeben. Die Situation ist besonders kritisch auf der besetzten Krim, wo pro Auto nicht mehr als 20 Liter Kraftstoff abgegeben werden. Sogar in den zentralen Regionen Russlands, wo traditionell stabile Lieferungen stattfindet, beginnen Unterbrechungen. Abgelegene Gebiete leiden unter Unterbrechungen der Nahrungsmittel- und anderen grundlegenden Güterlieferungen aufgrund des Kraftstoffmangels.
Der Hauptgrund für den Mangel sind systematische . Seit Anfang Oktober wurden mindestens vier Raffinerien angegriffen, im September acht und im August vierzehn. Seit Januar 2025 haben die ukrainischen Streitkräfte 21 von 38 größten russischen Raffinerien getroffen, und viele von ihnen wurden mehrfach angegriffen.
Verluste bei den Raffineriekapazitäten Russlands durch Angriffe ukrainischer Drohnen
Laut Medienberichten wurden etwa 10% der , und einige Anlagen haben ihre Arbeit vollständig eingestellt. Aufgrund des Mangels war Moskau gezwungen, den Export von Kraftstoff zu verbieten.
Präsident Wolodymyr Selenskyj nannte die Angriffe auf Raffinerien die „effektivsten Sanktionen“:
„Sie haben die russische Ölindustrie erheblich eingeschränkt – und das schränkt den Krieg erheblich ein.“
Die russischen Behörden versichern weiterhin, dass es „keinen Mangel gibt“, und schieben die Situation auf „logistische Probleme“ und „saisonale Schwierigkeiten“. Allerdings hat Rosstat zugegeben, dass Benzin seit Jahresbeginn um 10% teurer geworden ist.
Der Kreml versucht, die Krise durch Weißrussland zu lösen, indem er den Kraftstoffimport vervierfacht. Darüber hinaus führt Moskau Verhandlungen mit China über die Lieferung von Benzin ohne Zölle. Experten glauben, dass die Dauer der Brennstoffkrise von der Intensität der ukrainischen Angriffe abhängt.
Die Kraftstoffsituation in Russland bleibt weiterhin angespannt, und der Rückgang der Raffineriekapazitäten kann erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes haben. Angesichts der Intensivierung der ukrainischen Streitkräfte in diesem Bereich wird der Kreml gezwungen sein, neue Wege zu finden, um die Folgen der Krisensituation zu bewältigen.
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