Letzter Aufruf für Ukrainer mit Papier-Arbeitsbüchern: Bis zu diesem Datum muss die Digitalisierung erfolgen.
Digitalisierung der Arbeitsbücher in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Bis zum 10. Juni 2026 müssen alle Ukrainer, die vor dem 1. Januar 2004 gearbeitet haben und noch ein gedrucktes Arbeitsbuch besitzen, dieses beim Pensionsfonds zur Digitalisierung einreichen. Hintergrund ist die Einführung elektronischer Arbeitsbücher, die den Übergang zu einem digitalen Dokumentenformat vorsieht. Dadurch sollen Informationen über die Berufserfahrung besser geschützt werden.
Um das Papier-Arbeitsbuch in eine elektronische Form zu überführen, sind farbige Scans oder scharfe Fotos aller ausgefüllten Seiten des Dokuments erforderlich. Auf diese Weise bleiben die Daten auch bei Verlust der Papierfassung erhalten. Wichtig zu wissen: Auch nach dem 10. Juni 2026 können die Unterlagen noch hochgeladen werden – die gesammelte Berufserfahrung verfällt nicht.
Nachweis der Berufserfahrung
Sollte das Arbeitsbuch verloren gegangen sein, kann es durch folgende Dokumente ersetzt werden:
- Arbeitsverträge;
- offizielle Bescheinigungen des Arbeitgebers;
- Auszüge aus Anordnungen;
- Archivunterlagen über die Lohnzahlungen.
Zudem können ehemalige Kollegen als Zeugen zur Bestätigung der Berufserfahrung herangezogen werden. Diese Nachweise dienen als zusätzliche Absicherung, falls das Originaldokument nicht mehr vorhanden ist.
Die Übergangsfrist für die Einführung der elektronischen Arbeitsbücher endet am 10. Juni 2026. Wer sein Arbeitsbuch also noch nicht digitalisiert hat, hat ausreichend Zeit, diesen Schritt nachzuholen. Die Digitalisierung sorgt nicht nur für den Erhalt wichtiger Daten, sondern verringert auch das Risiko, dass Papierdokumente verloren gehen.
Die Einführung elektronischer Arbeitsbücher in der Ukraine ist ein bedeutender Schritt zur Digitalisierung des Dokumentenverkehrs. Sie erleichtert den Bürgern den Zugang zu Informationen über ihre Berufserfahrung und baut bürokratische Hürden ab.
Künftig wird die Digitalisierung der Arbeitsbücher eine notwendige Voraussetzung für den Bezug von Sozialleistungen und Renten sein. Sie bietet mehr Zuverlässigkeit und Komfort bei der Nutzung der Beschäftigungsdaten.
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