Ewald-von-Kleist-Preis 2023 ehrt den Widerstand der ukrainischen Bevölkerung.
Ehrung auf der Münchner Sicherheitskonferenz
Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Bevölkerung wurde 2023 der Ewald-von-Kleist-Preis verliehen. Die Auszeichnung überreichte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz. Geehrt wurden der außerordentliche Mut, die Opferbereitschaft und die Entschlossenheit der Ukrainerinnen und Ukrainer im Kampf um ihre Freiheit. Damit steht das ukrainische Volk international als Symbol für den Widerstand um Unabhängigkeit und Würde.
Präsident Selenskyj würdigte in seiner Rede die Bedeutung der internationalen Unterstützung und dankte dabei ausdrücklich Ursula von der Leyen und Donald Trump. Er betonte den Wert der partnerschaftlichen Beziehungen für die Ukraine mit den Worten:
«Hier zu sein und solche Freunde des ukrainischen Volkes zu haben.»
Anerkennung und anhaltende Herausforderungen
Deutschland stellt als größter bilateraler Geber einen zentralen Pfeiler dieser internationalen Solidarität dar. Diese Unterstützung ist in der aktuellen Lage von existenzieller Bedeutung. Gleichzeitig sorgt die erneute Ankündigung des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán, den EU-Beitritt der Ukraine blockieren zu wollen, bei vielen Ukrainern und ihren Verbündeten für Besorgnis.
Präsident Selenskyj kommentierte dies mit den deutlichen Worten:
«Ein Viktor kann nur daran denken, wie er seinen Bauch vergrößert, und nicht daran, wie man eine Armee aufbaut.»Diese Äußerung unterstreicht, wie unterschiedlich die Prioritäten von Staatsführungen in dieser Krise gesetzt werden. Die Verleihung des Ewald-von-Kleist-Preises ist ein weiteres starkes Zeichen der internationalen Anerkennung für den ukrainischen Freiheitskampf.
Die Preisverleihung an das ukrainische Volk markiert eine Würdigung seines Einsatzes durch die Weltgemeinschaft. Sie zeigt zugleich, wie wichtig die fortgesetzte militärische und wirtschaftliche Hilfe der Partner bleibt. Die Blockadehaltung Orbáns im EU-Beitrittsprozess macht jedoch deutlich, dass der Weg der Ukraine nach Europa weiterhin mit diplomatischen Hürden gepflastert ist und beharrliches Engagement erfordert.
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