Gehaltsplus für ukrainische Lehrkräfte: 30 Prozent mehr ab 2026.

Gehaltsplus für ukrainische Lehrkräfte: 30 Prozent mehr ab 2026
Gehaltsplus für ukrainische Lehrkräfte: 30 Prozent mehr ab 2026

Mehr Geld für Pädagogen in der Ukraine

Nach Angaben von TSN.ua: Ab dem 1. Januar 2026 erhalten Lehrkräfte in der Ukraine ein um 30 Prozent erhöhtes Grundgehalt. Die Regierung hat die dafür notwendigen Mittel im Staatshaushalt für 2026 bereits eingeplant. Für die Bildungssubvention inklusive dieser Erhöhung sind bereits 10,37 Milliarden Hrywnja bereitgestellt worden, die als Zulage an die Pädagogen fließen sollen.

Zuschüsse für pädagogisches Personal

Von den Zuschüssen profitieren mehr als 409.000 Lehrkräfte. Jede pädagogische Fachkraft erhält einen Aufschlag von 2.000 Hrywnja (brutto 2.600 Hrywnja). Besonders berücksichtigt werden Lehrkräfte in frontnahen Gebieten: Für sie ist eine Zulage von 4.000 Hrywnja (brutto 5.200 Hrywnja) vorgesehen. Derzeit unterrichten mehr als 25.500 Pädagogen in diesen risikoreichen Regionen. Diese Maßnahmen sind vor dem Hintergrund des Krieges und der damit verbundenen besonderen Belastungen für das Bildungssystem zu sehen.

Der Minister für Bildung und Wissenschaft, Oksen Lissowyj, betonte die Bedeutung dieser Entscheidung: 'Dies ist ein wichtiger Moment, denn jetzt wandelt sich die staatliche Entscheidung zur Gehaltserhöhung von einer Haushaltszahl in reale Mittel für die Menschen.'

Nach den aktuellen Planungen soll das Gehalt der Lehrerinnen und Lehrer ab dem 1. September 2026 um weitere 20 Prozent steigen.

Die Ukraine unternimmt damit konkrete Schritte zur Verbesserung der finanziellen Situation ihrer Lehrkräfte. Dies wird sich voraussichtlich positiv auf die Motivation der Pädagogen und die Attraktivität des Berufsstandes auswirken. Die Gehaltserhöhungen sind ein zentraler Baustein der Bildungsmodernisierung und sollen helfen, neue Fachkräfte zu gewinnen – insbesondere für den Einsatz in schwierigen Regionen. Eine angemessene Bezahlung ist eine Grundvoraussetzung für die Sicherung der Bildungsqualität und die Zukunft der jungen Generation.


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