Ukrainische Bahn hält trotz Kriegsrisiken den Betrieb aufrecht.
Stand 10. März 2026
Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainische Eisenbahngesellschaft Ukrsalisnyzja meldet einen weitgehend stabilen Zugverkehr. Auch Züge in Richtung der Frontgebiete fahren nach Plan. Aktuell verzeichnen lediglich sechs Verbindungen Verspätungen von mehr als einer halben Stunde. Der Vorstandsvorsitzende Oleksandr Perzovskyj betonte, dass der Zugbetrieb trotz der enormen sicherheitspolitischen Herausforderungen aufrechterhalten werden könne. Der Schienenverkehr stellt in der kriegsgebeutelten Ukraine ein unverzichtbares Rückgrat der Mobilität dar.
Allerdings räumte Perzovskyj ein, dass es aufgrund russischer Angriffe zu vorübergehenden Zugstopps kommen könne. Bei akuter Gefahr würden Evakuierungsmaßnahmen eingeleitet, um die Reisenden in Sicherheit zu bringen. Zudem gab es am 10. März Beeinträchtigungen im Nahverkehr, die auf Stromausfälle zurückzuführen sind und den Fahrplan lokal durcheinanderbringen können.
Passagiersicherheit hat oberste Priorität
„Die einzige hundertprozentig sichere Option für jeden Verkehrsbetreiber wäre, wie die Luftfahrt zu agieren.“ - Oleksandr Perzovskyj
Der Bahnchef riet allen Fahrgästen, bei ihrer Reiseplanung mögliche Verzögerungen stets einzuberechnen. Er empfahl, für Umstiege einen Puffer von zwei bis drei Stunden einzuplanen, die Sicherheitshinweise bei Evakuierungen strikt zu beachten und kleine Verpflegungsvorräte mitzuführen.
Der fortgesetzte Betrieb der Ukrsalisnyzja unter Kriegsbedingungen zeigt die immense Anstrengung, die Verkehrsinfrastruktur auch unter extremen Bedingungen am Laufen zu halten. Die Aufrechterhaltung eines stabilen Zugverkehrs – trotz vereinzelter Verspätungen – unterstreicht die lebenswichtige Bedeutung der Bahn für die Bevölkerung, insbesondere in risikobehafteten Regionen. Alle Maßnahmen stehen unter dem unverrückbaren Vorzeichen, die Sicherheit der Passagiere jederzeit zu gewährleisten.
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