Vorbereitung auf die nächste Kältewelle: So stärkt die Ukraine ihr Stromnetz.
Neue Frostperiode erfordert schnelle Maßnahmen
Nach Angaben von UATV: Angesichts der Vorhersage für erneuten strengen Frost hat die ukrainische Regierung die Reparatur des Stromnetzes und den Ausbau der eigenen Stromerzeugung beschleunigt. Energieminister Denys Schmyhal gab dies am 1. Februar 2023 bekannt. Der Fokus liegt nun darauf, die kritische Infrastruktur vor dem erwarteten Temperatursturz zu wappnen.
Ausbau der Netzkapazitäten schreitet voran
Ein wichtiger Schritt war die Instandsetzung einer Hochspannungsleitung zwischen der Ukraine und Moldau, die dem System zusätzliche 500 Megawatt Leistung zuführt. Auch in der Region Kiew wurden Fortschritte erzielt:
- Eine Anlage mit 1,5 MW Leistung wurde in Betrieb genommen.
- Eine weitere Anlage mit 1 MW Leistung steht kurz vor der Fertigstellung.
- Allein im Januar 2023 kamen in der Region Kiew etwa 4,5 MW neue Kapazitäten hinzu.
Diese Maßnahmen sind für eine stabile Stromversorgung im Winter unerlässlich, wenn der Verbrauch durch Heizbedarf stark ansteigt. Der Ausbau der Infrastruktur soll das Risiko von Versorgungsunterbrechungen minimieren – eine Frage der nationalen Sicherheit für Bevölkerung und Wirtschaft. Die Lage bleibt angespannt, da das Netz weiterhin anfällig für Angriffe ist.
„Wir erhöhen das Tempo bei der Installation von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen“, betonte Denys Schmyhal und unterstrich die Dringlichkeit dieser Arbeiten.
Die Regierung setzt alle verfügbaren Mittel ein, um die Stabilität der Energieversorgung während der Frostperiode zu gewährleisten.
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