Russland hat die Anonymität von HIV-Infizierten abgeschafft: Wie wird sich das auf die Patienten auswirken.
Die russischen Behörden haben die Anonymität von HIV-Infizierten abgeschafft
Die russischen Behörden haben faktisch die Anonymität von HIV-positiven Bürgern abgeschafft. Jetzt wird im Moskauer Zentrum für Prävention und Bekämpfung von HIV/AIDS ein namentlicher Ausweis benötigt.
Darüber berichteten russische Medien.
Die Anonymität von Menschen mit HIV wurde zerstört
Russland diskriminiert weiterhin gefährdete Bevölkerungsgruppen, diesmal Bürger, die HIV-positiv oder an AIDS erkrankt sind.
Das Moskauer Stadtzentrum für Prävention und Bekämpfung von HIV/AIDS hat die grundlegende Norm der Anonymität für Kunden abgeschafft und ein Ausweissystem eingeführt, das für die Durchführung von Verfahren und Analysen erforderlich ist.
Die Situation in Russland ist schlechter als in der Sowjetzeit
Der Journalist und HIV-Positive Pawel Lobkow bemerkte, dass die Situation in Russland bezüglich HIV schlechter ist als in der Sowjetzeit.
'Ich lasse alle Emotionen beiseite, sogar in den 80ern hätte man sich das nicht ausgedacht', betonte Lobkow. Der Journalist hob hervor, dass die Anonymität der Patienten früher respektiert wurde, aber jetzt hat das Zentrum ein Ausweissystem eingeführt, das die Privatsphäre und die Sicherheit der Daten verletzt.
Wir erinnern daran, dass das russische Gesundheitsministerium Probleme mit der Beschaffung von Medikamenten für HIV-Positive hat. Außerdem mobilisiert der Kreml HIV-positive Söldner für den Krieg in der Ukraine.
Die russischen Behörden haben die Anonymität von HIV-positiven Bürgern abgeschafft und fordern einen namentlichen Ausweis im Zentrum für Prävention und Bekämpfung von HIV/AIDS. Der Journalist und HIV-positive Pawel Lobkow wies auf die Verschärfung der HIV-Situation in Russland hin und verglich sie sogar mit der sowjetischen Zeit.
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